VW prüft Ausbau des Werks in Mexiko

Der Autokonzern Volkswagen prüft den Ausbau seines Werks im mexikanischen Puebla. Das bekräftigte Konzernsprecher Dirk Große-Leege am Donnerstag (16.6.) in Wolfsburg.

Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Große-Leege sagte zudem: "Wir planen keine weiteren Werke in Südamerika." Damit widersprach er einem mexikanischen Gouverneur. Dieser hatte gesagt, VW erwäge den Aufbau eines neuen Werks in Mexiko oder Brasilien.

Der Gouverneur der Provinz Puebla, Mario Marin, hatte nach einem Treffen mit VW-Chef Bernd Pischetsrieder berichtet, VW wolle sich bis September Zeit für eine Entscheidung über einen Werksneubau nehmen. VW-Sprecher Große-Leege bestätigte, es habe ein solches Treffen gegeben. Ein neues Werk sei allerdings nicht geplant.

Das VW-Werk im mexikanischen Puebla war früheren Angaben von Pischetsrieder zufolge die am schlechtesten ausgelastete VW-Fabrik. Die Auslastung habe im vergangenen Jahr nur bei rund 50 Prozent gelegen. Mit dem neuen Jetta, der in Puebla gefertigt wird, sei das Problem aber gelöst, hatte Pischetsrieder in einem Zeitungsinterview gesagt. VW-Sprecher Große-Leege sagte am Donnerstag, das Werk in Puebla sei "gut ausgelastet". Neben dem Jetta baut Volkswagen dort den Beetle.

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