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VW Rückruf II

VW Tiguan muss in die Werkstatt

Nicht nur der Amarok muss zum nachbessern, auch der Bestseller VW Tiguan ist von einer großen Rückrufaktion betroffen – 800.000 Fahrzeuge weltweit werden in die Werkstätten bestellt.

Kein schöner Tag für Volkswagen: gleichzeitig mit dem Rückruf des VW Amarok durch die Nutzfahrzeugabteilung muss auch die Pkw-Sparte von Volkswagen in großem Umfang auf Probleme reagieren. 800.000 VW Tiguan sind es weltweit, davon 147.000 Tiguan in Deutschland.

VW Rückruf für 800.000 Tiguan

Betroffen vom Rückruf sind VW Tiguan aus dem Produktionszeitraum Anfang 2008 bis Mitte 2011. Eine verbaute Sicherung kann offenbar von einem Defekt betroffen sein, wodurch das Fahrlicht ausfällt. Im Rahmen der Rückruf-Aktion wird laut VW eine "Sicherung mit robusterer Oberflächenbeschichtung" eingesetzt, was in der Fachwerkstatt in wenigen Minuten erledigt werden kann.

Etwas aufwändiger ist ein zweites Problem, das auch, aber nicht nur den VW Tiguan betrifft. Bereits Anfang 2013 mussten in China, später auch in Japan und Australien, in einer großen Rückruf-Aktion VW-Fahrzeuge mit dem DSG-Automatikgetriebe in die Werkstätten geordert werden. Dass entsprechende Probleme auch in Europa bestehen, wurde zu dieser Zeit von VW nicht bestätigt. Das ist nun anders.

Als Ursache der Probleme des Siebengang-Doppelkupplungsgetriebes DQ200 hat VW die verwendete Ölsorte ausgemacht. Durch das verwendete Synthetiköl könne es zu Fehlern in der Stromversorgung kommen – das Getriebe schaltet dann nicht mehr. Abhilfe wird durch einen Ölwechsel versprochen. Beim Rückruf der betroffenen Modelle, deren Zahl bei rund 1,6 Millionen liegen soll, wird statt des Synthetiköls ein mineralisches Getriebeöl eingefüllt.

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