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Russland-Projekt wankt

Foto: VW

Nach Daimler-Chrysler soll auch Volkswagen einem Zeitungsbericht zufolge seine Pläne für eine eigene Produktionsstätte in Russland auf Eis gelegt haben. Der deutsche Autobauer habe von der Gebiets-Verwaltung Moskau nicht die geforderten Zollerleichterungen erhalten, berichtete die russische Wirtschaftszeitung "Wedomosti" am Donnerstag (3.11.).

Ein VW-Sprecher in Wolfsburg wies den Bericht zurück. Es gebe keinen neuen Stand der Dinge. "Wir sind nach wie vor in Gesprächen und haben ein Interesse an einer Investition in Russland."

VW hatte zwei Jahre lang ein Werk in der Kleinstadt Stupino südlich der russischen Hauptstadt geplant, um dort die Modelle Bora, der nur in Lateinamerika gebaute Pointer sowie Touran und Skoda zu montieren.

Nach dem Zeitungsbericht hatte Volkswagen von der Verwaltung des Moskauer Umlandes verlangt, in Stupino eine Sonderwirtschaftszone einzurichten. In dieser Zone wäre für die Einfuhr der Autoteile nur ein ermäßigter Zollsatz fällig geworden. Die russische Regierung habe dies verweigert, weil andere ausländische Automobilbauer wie Renault, Ford und Toyota ohne eine solche Vorzugsbehandlung auskämen.

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