VW sägt an MAN-Chefstuhl

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Der Volkswagen-Konzern, der mit mehr als 15 Prozent am Lkw-Hersteller MAN beteiligt ist, will nach einem Bericht des "Spiegel" dessen Chef Hakan Samuelsson ablösen.

Er gelte als Hindernis für den Plan von VW, das eigene lateinamerikanische Lastwagengeschäft mit MAN und dem schwedischen Wettbewerber Scania zu fusionieren. Der Vorstandsvorsitzende von MAN hatte versucht, Scania zu übernehmen und damit einen heftigen Abwehrkampf provoziert.

Auf der kommenden Hauptversammlung von MAN wolle VW zwei Vertreter in den Aufsichtsrat wählen lassen und dann für ein  Ablösung Samuelssons sorgen, schreibt das Magazin. Damit sollten die Chancen für eine friedliche Fusion mit dem Scania-Konzern, an dem VW ebenfalls beteiligt ist, erhöht werden. Volkswagen wollte den Bericht auf Nachfrage nicht kommentieren.

Ein MAN-Sprecher wies am Samstag in München darauf hin, dass über Vorstandsangelegenheiten der 20-köpfige Aufsichtsrat entscheide. MAN-Chef Samuelsson habe sich für eine Kombination zwischen MAN, Scania und dem VW-Werk in Brasilien ausgesprochen.

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