VW-Schmiergeldaffäre

1,43 Mio € Kostenerstattung

Foto: VW, dpa

Der VW-Konzern soll dem entlassenen VW-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer mehrere hunderttausend Euro an Kosten erstattet haben.

Der Konzern habe Gebauer im Jahr 2000 als "Erstattung von Kosten" insgesamt 264.000 Euro, ein Jahr später 252.000 Euro, 2002 dann 208.000 und 2003 sogar 702.000 Euro überwiesen, berichtet "Der Spiegel". In dieses Jahr fiel die teuerste Reise von VW-Arbeitnehmervertretern. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt gegen Gebauer wegen des Verdachts auf Betrug und Untreue.

Gegen den zurückgetretenen VW-Personalvorstand Peter Hartz ermittele die Staatsanwaltschaft nicht, sie prüfe das auch nicht, sagte ihr Sprecher Klaus Ziehe am Samstag (10.9.) und dementierte damit den Bericht des "Spiegel". Für eine Prüfung lägen noch keine Anhaltspunkte vor.

Für die Vernehmung Gebauers gibt es noch keinen Termin. In der Affäre bei Volkswagen um Korruption und die mögliche Begünstigung von Betriebsräten befragten die Staatsanwaltschaft Braunschweig und das niedersächsische Landeskriminalamt am Donnerstag sechs Stunden lang Ex-Betriebsratschef Klaus Volkert. Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Beihilfe zur Untreue.

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