VW-Schmiergeldaffäre

Abschlussbericht im November

In der Korruptionsaffäre beim Volkswagen-Konzern soll es im November einen Abschlussbericht von Wirtschaftsprüfern geben. Das teilte VW am Freitag (23.9.) nach einer Aufsichtsratssitzung in Wolfsburg mit.

Das Kontrollgremium erhielt von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG einen mündlichen Zwischenbericht zu der Affäre, die den VW-Konzern seit fast drei Monaten erschüttert. Zum Inhalt des Berichts machte VW keine Angaben.

Nach Angaben der Prüfer seien bisher rund 85 Prozent der "die Untersuchungskomplexe betreffenden Hinweise" abgearbeitet, hieß es. Mehr als 750 Gigabyte Daten und umfangreiche Aktenbestände seien bislang ausgewertet worden. Der Abschlussbericht der KPMG werde dem Aufsichtsrat in dessen nächster Sitzung im November vorgestellt.

In der VW-Affäre geht es um Betrugs- und Untreuevorwürfe gegen Ex-Spitzenmanager sowie um «Lustreisen» von Betriebsräten. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe vor fast drei Monaten hatte die VW-Spitze die KPMG mit der Überprüfung beauftragt. VW-Konzernchef Bernd Pischetsrieder hatte eine "lückenlose Aufklärung" angekündigt.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt in der Affäre bisher gegen Ex-Skoda-Personalchef Helmuth Schuster sowie den früheren VW-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer wegen des Verdachts auf Betrug und Untreue. Sie sollen Gelder des Konzerns mit Hilfe eines internationalen Netzes von Tarnfirmen in die eigene Kasse gewirtschaftet haben. Zudem sollen Schmiergelder geflossen sein. Gegen den früheren VW-Betriebsratschef Klaus Volkert wird wegen des Verdachts auf Beihilfe zur Untreue ermittelt. Im Sog der Affäre waren Volkert sowie VW-Arbeitsdirektor Peter Hartz zurückgetreten.

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