Foto: VW, dpa

VW-Schmiergeldaffäre

Indisches BKA ermittelt

In der VW-Korruptionsaffäre soll nun auch das indische Bundeskriminalamt CBI ermitteln. Die Regierung des südindischen Bundesstaats Andhra Pradesh habe die Zentralregierung in Neu Delhi aufgefordert, eine CBI-Untersuchung anzuordnen, meldete die indische Nachrichtenagentur IANS am Donnerstag (14.7.).

Die Regierung Andhra Pradeshs hatte für den Bau einer VW-Fabrik auf Anforderung des inzwischen entlassenen VW/Skoda-Manager Helmuth Schuster zwei Millionen Euro an eine Firma namens Vashishta Wahan gezahlt. Die Regierung ging nach eigenen Angaben davon aus, dass Vashishta Wahan zu VW gehörte.

Laut VW-Angaben ist der Autokonzern an einer solchen Firma aber nicht beteiligt. Nach ARD-Informationen ist Vashishta Wahan eine indische Tarnfirma Schusters. Andhra Pradeshs Industrieminister Bosta Satyanarayana hatte am Dienstag gesagt, VW müsse das Geld zurückzahlen, sollte der Konzern die dort angedachte Fabrik nicht bauen. Laut VW ist keine Entscheidung über den Bau der Fabrik gefallen. Die Regierung Andhra Pradeshs ist wegen der Zahlung des Geldes unter Druck geraten.

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