VW-Schmiergeldaffäre

Schadensersatz von Volkert

Foto: VW, dpa

Auf den früheren VW-Gesamtbetriebsratschef Klaus Volkert kommen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" Schadensersatzforderungen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro zu.

In der VW-Affäre um Betrugs- und Untreuevorwürfe sowie "Lustreisen" von Betriebsräten hat die VW- Revision danach eine Liste von Reisen zusammengestellt, die Volkert unternommen und sich vom Konzern bezahlen lassen hat. Allein eine Reise auf die Inselgruppe der Andamanen im Indischen Ozean mit vier anderen Teilnehmern soll mehr als 150.000 Euro gekostet haben. Das Unternehmen werde Geld zurückfordern, wenn Summen veruntreut worden seien, betonte ein VW-Sprecher am Samstag (15.10.).

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Untreue gegen den zurückgetretenen Gesamtbetriebsratsvorsitzenden. Anlass für die Ermittlungen gegen Volkert war eine Indien-Reise Anfang 2004. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte VW für die Reise eine sechsstellige Summe bezahlt. Der Kreis der Beschuldigten in der VW-Affäre hat sich inzwischen auf sechs Personen erweitert. Erst in der vergangenen Woche war auch der langjährige VW-Personalvorstand Peter Hartz ins Visier der Justiz geraten.

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