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Schwarze Null ist drin

Foto: VW

Die Marke Volkswagen will das Jahr 2005 ohne rote Zahlen abschließen. "Wir sind guter Dinge, dass dies möglich sein wird", sagte Konzern-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch am Rande der IAA in Frankfurt am Montag (12.9.).

Im ersten Halbjahr hatte die Kernmarke Volkswagen noch einen zweistelligen Millionenverlust verbucht. In den USA werde VW dagegen auch im kommenden Jahr trotz einer erwarteten Ergebnis-Verbesserung weiterhin rote Zahlen schreiben. Die allgemeinen Branchenbedingungen werden sich laut Pötsch weiter verschlechtern.

In den USA rechnet der Finanzvorstand dank neuer Modelle und eines Umbaus des Vertriebs mit einer deutlichen Ergebnis-Steigerung 2006. Es sei aber unwahrscheinlich, dass Volkswagen in den USA im kommenden Jahr die Gewinnzone erreichen werde. Für das laufende Jahr hat VW bereits angekündigt, es werde keine signifikante Ergebnisverbesserung im Vergleich zu 2004 geben. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern in den USA einen operativen Verlust von fast einer Milliarde Euro eingefahren.

Die Aufwendungen für den zusätzlichen Stellenabbau, den VW durch die Ausweitung von Altersteilzeitverträgen und das Angebot von Aufhebungsverträgen stemmen will, würden niedriger ausfallen als die Belastung im Vorjahr von 395 Millionen Euro. Der Konzern werde trotz der zusätzlichen Aufwendungen für den Stellenabbau in diesem Jahr sein anvisiertes Ergebnis erreichen. "Wir halten an unserer Prognose fest", sagte Pötsch. VW will in diesem Jahr sein Vorsteuerergebnis und das operative Ergebnis nach Sonderposten im Vergleich zum Vorjahr verbessern.

Gegen Wechselkursschwankungen des Dollars sei der Konzern für das laufende Jahr zu über 75 Prozent abgesichert, sagte Pötsch weiter. VW habe die zwischenzeitliche Dollarstärke genutzt und sich zu günstigeren Kursen eingedeckt. Die zusätzlichen Wechselkurs- Belastungen in 2005 sollten geringer ausfallen als in 2004 mit 800 Millionen Euro. Die Belastungen aus steigenden Rohstoffpreisen seien überschaubar, da der Konzern durch langfristige Verträge zu großen Teilen abgesichert sei, sagte Pötsch.

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