VW Scirocco

Wolfsburgs heißer Wind

Foto: VW 27 Bilder

Update ++ mehr Bilder ++ Schon zwischen 1974 bis 1992 fegte das nach einem Wüstenwind benannte Coupé durch die Autolandschaft. 2008 meldet sich der Zweitürer als vielseitiger und erschwinglicher Sportwagen zurück. Erste Luftzüge gibt es auf dem Auto Salon in Genf zu spüren.

34 Jahre nach seiner ersten Weltpremiere darf das Golf-Derivat, das sich auch an Eos-Technikmodulen bedient, wiederum Genf als Ort der Wiederauferstehung nutzen.

Zur Schau trägt er dort die fast unverändert übernommene Linienführung der Iroc-Studie mit dessen langezogenem Kombi-Coupé-Dach, den breiten C-Säulen und der markanten Motorhaube. Lediglich beim Kühlergrill ruderten die Designer zu Gunsten von zeitloseren Linien zurück. Das üppig gehaltene Glasdach lässt sich bei Bedarf anstellen oder per Rolo verdunkeln.

Viersitzer plus Kofferraum

Mit 4,60 Meter ist der Scirocco so lang wie ein Golf, mit 1,81 Meter so breit wie ein Passat, mit 1,40 Meter Höhe aber flacher als alle beide. Dennoch sollen vier Personen sowie 292 Liter Gepäck Platz im Scirocco finden. Überlässt man den Fond durch Umlegen der einzelnen Sportsitze dem Gepäck, darf sich dies auf bis zu 755 Liter ausbreiten.

Unter der Motorhaube dürfen sich vier aufgeladene Motoren tummeln - drei Benziner und ein Diesel. Basistriebwerk ist ein 1,4-Liter TSI mit 122 PS und 200 Nm, der den Scirocco in 9,7 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigt, im Mittel 6,1 Liter Super verbraucht und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ermöglicht.

160 PS und 240 Nm leistet der 1.8 TSI-Vierzylinder, der den Wolfsburger in 8,0 Sekunden beschleunigt, 217 km/h ermöglicht und im Durschschnitt 6,5 Liter konsumiert. Top-Benziner ist der 2.0 TSI aus dem Golf GTI, der es auf 200 PS und 280 Nm bringt. Damit soll der Scirocco in 7,2 Sekunden auf 100 km/h spurten, 235 km/h schnell sein und im Mittel 7,7 Liter verbrauchen.

Diesel mit 140 PS

Einziger Diesel ist der Zweiliter-Vierzylinder-TDI mit 140 PS und 320 Nm. 100 km/h soll der Selbstzünder nach 9,3 Sekunden erreichen können. Einer Höchstgeschwindigkeit von 207 km/h steht ein Durchschnittsverbrauch von 5,4 Liter gegenüber.

Geschaltet wird je nach Motor mit manuellen Getrieben, Sechs- und Sieben-Gang-DSG. Eine adaptive Fahrwerksregelung mit drei Programmen sorgt für die Bodenhaftung.

Zu den Preisen des in Palmela/Portugal gefertigten Wind-Genossen macht VW noch keine Angaben, er soll aber zu den preislich attraktivsten Sport­wagen der Welt gehören. Teile der Ausstattung sind dagegen schon klar. So gehören zum Serienumfang unter anderem 17-Zoll-Leichtmetallräder, Höheneinstellung für Fahrer- und Beifahrersitz, Lenkrad und Handbremshebelgriff in Leder, Sportsitze, geteilt klappbare Rücksitzlehne, elektrische Fensterheber, Klimaanlage, ESP, Bremsassistent, sechs Airbags, geschwindigkeitsabhängige Servolenkung und ein Sportfahrwerk. Als Einstiegspreis nennt VW 21.750 Euro

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