Foto: Achim Hartmann

VW-Suzuki-Allianz

Allianz mit Suzuki ohne Rangeleien

Die Allianz zwischen Europas größtem Autobauer Volkswagen und dem japanischen Kleinwagen-Spezialisten Suzuki kommt aus Sicht der VW-Zentrale trotz kultureller Unterschiede voran. "Die deutsche und die fernöstliche Denkweise sind sehr verschieden - und natürlich auch die Arbeitsweisen", sagte ein Konzernsprecher am Montag (4.10.) in Wolfsburg.

Medienberichte, wonach die Ende vergangenen Jahres beschlossene Kooperation durch gegensätzliche Vorstellungen beider Seiten ins Stocken geraten könnte, wies VW zurück. "Beide Unternehmen ergänzen sich weiter ideal."

Keine grundsätzlichen Probleme

Die "Financial Times Deutschland" hatte unter Berufung auf Suzuki-Vorstand Toshihiro Suzuki über "Rangeleien" zwischen den Partnern berichtet.
 
Von grundsätzlichen Problemen im Zuge der gegenseitigen Beteiligung der beiden Autobauer könne keine Rede sein, hieß es aus Wolfsburg. Toshihiro Suzuki, der als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge seines Vaters Osamu Suzuki an der Unternehmensspitze gilt, hatte im Gespräch mit der Zeitung kulturelle Differenzen zwischen VW und Suzuki eingeräumt. "Wir sind zwei Fimen, die sehr unterschiedlich sind", sagte er dem Blatt am Rande des Pariser Autosalons.
 
VW und Suzuki hatten im Dezember 2009 eine sogenannte Überkreuz- Beteiligung vereinbart, die Anfang dieses Jahres vollzogen wurde. Während die Wolfsburger mit rund 1,7 Milliarden Euro bei Suzuki einstiegen, investierten die Japaner 850 Millionen Euro in VW-Aktien. Der Deal markierte für VW eine weitere Etappe beim Ausbau des wichtigen Asiengeschäfts. Bis 2018 will Volkswagen Toyota als weltgrößten Autobauer ablösen.

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