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Neuer VW T-Roc und VW Golf 7 im Vergleich

Kompakt oder Kompakt-SUV kaufen?

Vergleich VW T-Roc Golf Aufmacher Foto: Montage: auto motor und sport 25 Bilder

Der neue VW T-Roc kostet mit 20.390 Euro etwa so viel wie ein vergleichbarer Golf. Ist der Kompakte der bessere Kauf – oder das SUV? Wir haben beide genauer angesehen.

16.09.2017 Andreas Of 2 Kommentare

Der Golf ist klar die Nummer 1 bei VW: Als Beststeller und Vergleichstest-Dauersieger verwöhnt vom Erfolg, beliebt beim Publikum für seine praktische Art, die ohne Allüren auskommt. Jedoch eher respektiert als geliebt: Selbst als GTI oder R bleibt er distanziert, stets korrekt und voll alltagstauglich. Den wilden Hund wird der neue T-Roc auch nicht geben. Doch er tritt ganz anders auf: zweifarbig, mit selbstbewusst ausgestellten Radläufen, scharfen Kanten und wahlweise auch einem bunten Interieur.

Preise und Motoren

Preislich liegen der Bestseller und der Newcomer ganz eng beieinander, auch die Größe unterscheidet sich kaum: Macht VW mit dem T-Roc etwa nicht nur der Konkurrenz Konkurrenz, sondern auch sich selbst? Checken wir mal die Fakten: 20.390 Euro kostet der T-Roc in der Basis. Dafür gibt es den Einliter-Dreizylinder mit 115 PS, sechs Gängen und Frontantrieb.

VW Golf 5-Türer Trendline uranograu Konfigurator Foto: VW
Der Golf 1.0 TSI 5-Türer kostet 20.525 Euro. Einzige aufpreisfreie Farbe: uranograu.

Der Golf kostet mit dem gleichen 110-PS-TSI und fünf Türen 20.525 Euro. Die Preisdifferenz würde genügen, beim T-Roc die Farbauswahl um Pure White zu erweitern. Für exakt den gleichen Betrag (230 Euro) gäbe es beim Golf auch Black Rubin oder Tornadorot. Nur Uranograu kostet keinen Aufpreis, das ist bei beiden VW so.

Zu Beginn liefert VW den T-Roc in zwei weiteren Antriebsvarianten: Der 2.0 TDI mit 150 PS, Allradantrieb und DSG ist zunächst der einzige Diesel im Portfolio .Er kostet als Style 31.825 Euro und als Sport 32.100 Euro. Etwas günstiger ist der 2.0 TSI, den es grundsätzlich nur mit Allrad und der als Sport für 30.800 Euro im Konfigurator steht.

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Der Golf bietet eine beinahe schon spektakuläre Vielfalt, die vom 85-PS-Basisbenziner bis zum 310 PS starken R reicht. Dazwischen tummeln sich ein Erdgasmodell, e-Golf, Plug-in-Hybrid, GTI und GTD. Und das sind nur die Motorvarianten: neben Zwei- und Viertürer gibt es noch den variablen Sportsvan, den Variant und den Alltrack.

Die Ausstattung von Golf und T-Roc nimmt sich in der Basis nicht viel: Radio, Klimaanlage und Zentralverriegelung haben beide ebenso selbstverständlich wie Stoffsitze, Unilack und Stahlräder mit Radkappen. Der Golf hat 15-Zoll-Räder, während der T-Roc auf 16 Zoll umherfährt. Das Handschuhfach beim Golf ist kühlbar, das beim T-Roc nicht.

Außen und innen

Das nur am Rande. Drei Zentimeter in der Länge und zwei in der Breite trennen Golf und T-Roc. Der Crossover ist kürzer, breiter und dazu 10 Zentimeter höher als der Golf. Der höhere Einstieg ist eindeutig bequemer, doch dass man in den Golf schwer hinein- oder herauskäme, wäre eine starke Übertreibung. Wer drinsitzt, wird feststellen, dass der Golf trotz ähnlicher Grundfläche luftiger geschnitten ist: schmalere Dachsäulen und größere Fenster lassen mehr Licht ins Auto und ermöglichen einen besseren Überblick.

VW T-Roc (2018) Sitzprobe Foto: M. Meiners/VW
Wer drinsitzt, wird feststellen, dass der T-Roc enger geschnitten ist als der Golf.

Wer genauer hinschaut, wird feststellen, dass der Golf innen einen deutlich wertigeren Eindruck macht: Die Kunststoffe wirken weicher, die Materialien solider. Dafür bietet VW den T-Roc mit bunten Zierleisten an, auch die Sitzbezüge zeigen mehr Mut zur Farbe. Keinen Unterschied macht VW jedoch bei der Farbgebung der Basismodelle: Stoff Basket ist jeweils Standard. Enge Fugen und sorgfältige Verarbeitung ist hier wie dort Standard.

Die Rückbank im T-Roc ist angenehm hoch eingebaut und weil das Dach klug geformt ist, bleibt selbst mit dem Glasdach genügend Kopffreiheit für einen großen Menschen übrig. Die Polster sind angenehm fest, Platz gibt es genug und der Einstieg gelingt leicht. Hier kommt dem T-Roc die hohe Sitzposition gelegen. Gedrängt sitzt jedoch auch auf der Golf-Rückbank niemand. Selbst drei Erwachsene können hier gut sitzen, solange es nicht von Flensburg nach Füssen geht.

Etwas größerer Kofferraum im T-Roc

Für längere Reisen bietet der T-Roc theoretisch mehr Reserven: 445 Liter Kofferraumvolumen gibt VW an. Jedoch nur in der unteren Stufe des Ladebodens. Der Golf packt 380 Liter Volumen hinter die Rückbank. Maximal sind es 1.270 Liter, der T-Roc kontert mit 1.290 Litern. Kein Unterschied, der Kaufentscheidungen rechtfertigen. Patt bei der Variabilität: Die Rücksitzlehne klappt jeweils zweiteilig, eine schmale Klappe erlaubt das Einladen von langen, schmalen Gegenständen wie Skiern bei gleichzeitiger Mitnahme von zwei Gästen auf der Rückbank.

Assistenz und Infotainment

Golf und T-Roc, wir erwähnten es, haben jeweils ein Radio serienmäßig. Gegen Aufpreis zieht hier wie dort ein 8-Zoll-Tochscreen in die Mittelkonsole ein, der sich zum Navigationssystem aufrüsten lässt. DAB-Radio, Bluetooth, USB buchstabieren beide fehlerfrei, nehmen jeweils Sprachbefehle entgegen oder beschallen den Innenraum mit einem Soundsystem. Beim Golf kommt es von Dynaudio, beim T-Roc von der Apple-Tochter Beats.

Fahrbericht neuer VW T-RocErstmals unterwegs im Golf-SUV

In beiden Preislisten stehen Assistenten bereit, gegen Zuzahlung beim Ein- und Ausparken zu helfen, den Abstand zu halten, notfalls selbst abzubremsen oder Hilfe herbeizutelefonieren. LED-Licht erhellt die Straße, Sensoren schalten Licht und Scheibenwischer ein – wesentliche Unterschiede gibt es nicht. Es stammen schließlich beide Modelle aus demselben Baukasten, dem MQB.

Fazit

Der Golf bezieht seinen Reiz daraus, dass er im täglichen Gebrauch nicht aufregt; er passt praktisch immer und nervt fast nie. Er wirkt geräumiger, übersichtlicher, zeiloser und wertvoller als der T-Roc. Dazu kommt eine enorm große Vielfalt vom 85-PS-Basisbenziner über e-Golf, Erdgasantrieb und Plug-in-Hybrid bis zum allradgetriebenen R mit 310 PS. Damit kann der T-Roc nicht dienen; er beschränkt sich auf ein schmales Motorenprogramm. Dafür liegt der Crossover mit hoher Sitzposition und der Möglichkeit, ihn zweifarbig zu bestellen, voll im Trend. Wetten, dass er seinen Weg macht?

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