VW T6 wird neues Apple-Car

Italdesign baut autonomes iCar

Apple, Symbol Foto: Apple 48 Bilder

Das schon seit vielen Jahren kolportierte Apple-Auto wird wohl von Volkswagen aufgebaut. Wie die New York Times berichtet, haben mehrere Quellen bestätigt, dass der Tech-Riese Apple und Volkswagen kooperieren, eine offizielle Bestätigung gebe es indes nicht.

So soll die von VW übernommene italienische Designschmiede Italdesign einen VW Transporter überarbeiten und dem autonom fahrenden „Apple iCar“ ein neues Styling geben. Wegen des negativen Images durch den Dieselabgasskandal und das Hinterherhinken bei der Entwicklung von autonom fahrenden Autos soll Volkswagen die Chance genutzt haben, mit Apple unter dem Codenamen „Jetstream“ ein Auto zu bauen. Dazu soll der komplette Innenraum modifiziert sowie Armaturenträger und Sitze entfernt werden. Des Weiteren wird das VW Apple-Car ein rein elektrisch angetriebenes Modell werden. Hier kommt eventuell die Technik des Modularen Elektro-Baukasten (MEB) der Marke zum Einsatz, wie sie bei den kommenden I.D.-Fahrzeugen eingesetzt wird. Auch könnte der MOIA-Elektroshuttle auf Basis des T6, als technischer Pate für das iCar stehen.

MEB Familie Seat el Born Skoda Vision IV VW ID Audi E-tron Q4 Concept Modularer Elektrobaukasten (MEB) für VW E-Autos E-Auto-Technik für Millionen zu Diesel-Preisen

Apple hat schon lange seine Traum von der Produktion eines eigene Autos auf Eis gelegt und sich ausschließlich auf die Software für selbstfahrende Autos konzentriert, die zunächst als Shuttle für die eigenen Mitarbeiter auf den Firmengeländen zum Einsatz kommen sollen. Aber auch eine weitere Kommerzialisierung soll nach Angaben der Zeitung bereits geplant sein. Einen automobilen Partner suchte Apple lange Zeit vergeblich, da mögliche Kooperationen mit BMW und Mercedes an den Apple-Forderungen über die Kontrolle von Daten und Design scheiterten. Nun soll nach vielen Jahren der Verzögerung, durch Richtungswechsel und Abgänge von Mitarbeitern, ein VW T6-Bus als Basis für das Apple-Shuttle herhalten. Andere Anbieter wie zum Beispiel Googles Waymo oder der Fahrtdienstleister Uber testen schon seit Jahren autonom fahrende Autos.

Apples verzweifelte Suche nach Auto-Partnern

Mitte 2017 hatte Apple-Boss Cook das autonom fahrende Auto der Tech-Reisens bestätigt und gleichzeitig bekannt gegeben, kein eigenen Auto zu entwickeln. „Wir fokussieren uns auf autonome Systeme“, sagte Cook damals. „Es ist eine Kerntechnologie, die wir als sehr wichtig betrachten.“ Zugleich sei es eine der größten Herausforderungen für künstliche Intelligenz.

Offiziell: VW I.D. Buzz kommt 2022
Der autonome Elektro-Bus wird gebaut

Im Frühjahr 2017 bekam Apple die Erlaubnis zum Test selbstfahrender Autos in Kalifornien. Dazu nutze Apple Lexus-SUV die von Torc Robotics mit Sensoren ausgestattet wurden. Die Testflotte war damals 55 Fahrzeuge stark. eine Kooperation mit Lexus kam aber nicht zustande. Auch aus die Partnerschaft mit Auftragsfertiger Magna Steyer wurde nichts, bereits nach Kalifornien entsandte Mitarbeiter kamen unverrichteter Dinge zurück. Die lange bevorzugte Kooperation mit BMW und Mercedes scheiterten wie oben beschrieben an Meinungsverschiedenheiten über die Kontrolle von Kundendaten und -erfahrungen. Als weitere Partner sucht Apple noch den Schulterschluss mit Nissan, BYD in China und McLaren. Alle Gespräche verliefen negativ.

Apple iCar soll auf Go Mentum Station getestet werden

Bereits Ende 2015 hatte Apple sich Zugriff auf ein Testgelände in Kalifornien gesichert. Gegenüber der Financial Times hatten die Betreiber der Anlage mit dem Namen „Go Mentum Station“ im Nordosten von San Francisco seinerzeit die Apple Anfrage bestätigt.

Die abgeschirmte 20 Quadrat-Kilometer große Teststrecke wird auch von Autoherstellern als Erprobungs-Parcours benutzt, er verfügt über 30 Kilometer Straßen- und Autobahn-Abschnitte. Nach eigenen Angaben ist Go Mentum Station die sicherste Test-Einrichtung der Welt.

GoMomentum Station Testgelände Foto: GoMomentum
Apple will sein iCar auf dem Testgelände Go Mentum Station erproben.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen den I.D. Buzz, der 2020 auf den Markt kommen soll.

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