VW

Verhandlungen mit Proton gescheitert

Foto: ams

Nach einem inzwischen von der malayischen Regierung bestätigten Bericht der "Singapore Straight Times" sind die Verhandlungen zwischen VW und Proton gescheitert.  

Die Zeitung hatte in ihrer Freitagausgabe (30.3.) unter Berufung auf einen malaysischen Regierungsvertreter geschrieben, dass  Volkswagen eine Produktionsplattform in Südostasien nicht als Priorität ansehe, zumal das Geschäft in Indien und Russland ausgebaut werden soll.

Die malaysische Regierung hält über ihre Beteiligungsgesellschaft Khazanah Nasional Bhd rund 43 Prozent an dem Automobilhersteller Proton. Dow Jones Newswires hatte bereits Mitte März von einer mit der Situation vertrauten Person erfahren, dass die Verhandlungen zwischen VW und Proton vor dem Aus stehen sollen.

Es sei "unwahrscheinlich", dass sich VW an Proton beteilige, sagte die informierte Person seinerzeit. Die Modellpalette des malaysischen Unternehmen bringe VW nicht voran. Ein Beobachter wertete am Freitag ein Scheitern der Verhandlungen als negativ für Proton. An der Börse in Kuala Lumpur fiel der Kurs der Proton-Aktie als Reaktion auf den Medienbericht um 6 Prozent. Der Einstieg eines starken Partners ist für Proton nach Einschätzung von Marktexperten überlebenswichtig.

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