VW verhilft Porsche zur Sperrminorität

Foto: ams

Der VW-Vorstandsbeschluss, die selbst gehaltenen Aktien einzuziehen, verhilft dem Großaktionär Porsche zu einer Sperrminorität von über 25 Prozent.

Wie das "Handelsblatt" am Dienstag (14.2.) berichtete, gelte die Zustimmung des Aufsichtsrates am 24. Februar als sicher, weil damit der Schutzwall gegen feindliche Übernahmen gestärkt werde.

Bislang verfügt Porsche über 18,5 Prozent der Stimmrechte. Das Unternehmen hatte aber bereits angekündigt, den Anteil mit Hilfe einer Kaufoption auf 22 Prozent aufstocken zu wollen. Wenn VW die eigenen 13 Prozent einzieht, würde der Porsche-Anteil an den Stimmrechten, der sich dann auf nur noch 87 Prozent des bisherigen Kapitals bezieht, über die Schwelle einer Sperrminorität steigen.

Das Stimmrecht der VW-eigenen Aktien habe zwar bislang geruht, wäre aber bei einem Verkauf der Aktien wieder wirksam geworden. Um eine Sperrminorität ohne den Einzug der VW-eigenen Aktien sicherzustellen, hätte Porsche dem Blatt zufolge an der Börse mehr als eine halbe Milliarde Euro aufwenden müssen.

Neues Heft
Top Aktuell Toyota Corolla Limousine (2018) Toyota Corolla Limousine (2019) Überall verbessert
Beliebte Artikel Porsche Erfolgreiches Halbjahr Porsche Bald wieder schuldenfrei
Anzeige
Sportwagen Porsche 911 991 (2018) GT3 Touring-Paket Porsche 911 Carrera bis GT2 RS Elfer-Einmaleins in 5 Minuten Subaru WRX STI Diamond Edition Subaru WRX STI Diamond Edition 354 PS aus Südafrika
Allrad Jeep Gladiator JT Pickup Jeep Wrangler Gladiator (2019) Erste Bilder durchgesickert Toyota Tundra Kalifornien Toyota Tundra im Waldbrand-Einsatz Retten bis das Rücklicht schmilzt
Oldtimer & Youngtimer Mercedes 280 SE 3.5 Cabriolet W111 (1970) Wiesenthal Mercedes-Auktion Wiesenthal Familiensammlung unterm Hammer Porsche Carrera GT Werksrestaurierung Porsche Classic Carrera GT 13 Jahre alt, aber jetzt fabrikneu