VW verhilft Porsche zur Sperrminorität

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Der VW-Vorstandsbeschluss, die selbst gehaltenen Aktien einzuziehen, verhilft dem Großaktionär Porsche zu einer Sperrminorität von über 25 Prozent.

Wie das "Handelsblatt" am Dienstag (14.2.) berichtete, gelte die Zustimmung des Aufsichtsrates am 24. Februar als sicher, weil damit der Schutzwall gegen feindliche Übernahmen gestärkt werde.

Bislang verfügt Porsche über 18,5 Prozent der Stimmrechte. Das Unternehmen hatte aber bereits angekündigt, den Anteil mit Hilfe einer Kaufoption auf 22 Prozent aufstocken zu wollen. Wenn VW die eigenen 13 Prozent einzieht, würde der Porsche-Anteil an den Stimmrechten, der sich dann auf nur noch 87 Prozent des bisherigen Kapitals bezieht, über die Schwelle einer Sperrminorität steigen.

Das Stimmrecht der VW-eigenen Aktien habe zwar bislang geruht, wäre aber bei einem Verkauf der Aktien wieder wirksam geworden. Um eine Sperrminorität ohne den Einzug der VW-eigenen Aktien sicherzustellen, hätte Porsche dem Blatt zufolge an der Börse mehr als eine halbe Milliarde Euro aufwenden müssen.

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