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Wieder dran an Proton

Foto: VW

In die jahrelangen und immer wieder stockenden Verhandlungen über eine Zusammenarbeit von VW mit dem malaysischen Autobauer Proton ist Bewegung gekommen.

Die Gespräche mit dem Hauptanteilseigner und der malaysischen Regierung würden vertieft, um Möglichkeiten einer Kooperation oder Beteiligung zu prüfen, teilte VW in Wolfsburg mit. Der Aufsichtsrat habe sich am Freitag (7.9.) über den Sachstand informiert.

Außerdem befassten sich die Kontrolleure mit der künftigen Modellstrategie des Konzerns, der in der kommenden Woche auf der IAA mehrere neue Autos vorstellen will.

Die aktuellen Diskussionen um den Ausbau der Position von Großaktionär Porsche bei VW und jüngste Äußerungen von Porsche-Chef Wendelin Wiedeking dazu haben nach Teilnehmerangaben in der Sitzung keine wesentliche Rolle gespielt. Wiedeking hatte in Interviews indirekt den Haustarifvertrag bei Volkswagen infrage gestellt und damit Betriebsrat sowie IG Metall verärgert.

Präsenz in Südost-Asien stärken

Ziel von Volkswagen bei einer Zusammenarbeit mit Proton ist es, die Präsenz des Unternehmens in der Region Südost-Asien weiter zu stärken. In den nächsten Wochen soll es ein Treffen auf höchster Ebene zwischen Volkswagen und der malaysischen Regierung geben, bei dem weitere Schritte besprochen werden sollen.

Die malaysische Regierung, die 59 Prozent an Proton hält, sucht seit langem einen strategischen Partner für den angeschlagenen Autobauer. Seit internationale Handelsabkommen das Land zwangen, die Zölle auf ausländische Marken zu senken, hat Proton seinen Wettbewerbsvorteil auf dem heimischen Markt verloren. Neben VW ist auch General Motors mit Proton im Gespräch. Der Autokonzern Peugeot Citroën war dagegen aus Verhandlungen ausgestiegen.

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