VW will Kapitalrendite bis 2018 vervierfachen

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Schneller als bisher bekannt will VW-Chef Martin Winterkorn die Rendite der Marke VW steigern. Wie aus dem Zehnjahres-Strategiepapier "Mach 18" hervorgeht, das Winterkorn am Dienstag (18.12.) 1.200 Konzernmanagern in Dresden präsentierte und dem auto motor und sport vorliegt, soll in nur drei Jahren die Kapitalrendite mehr als verdoppelt werden.

Bis 2018 soll sich laut Winterkorn die Kapitalrendite (vor Sondereinflüssen) von 5,3 Prozent (2006) auf 21 Prozent vervierfachen. Schon 2010 soll VW als Zwischenziel eine Kapitalrendite von 13,7 Prozent erreichen, kündigte Winterkorn in Dresden hinter verschlossenen Türen an.

Der Absatz der Kernmarke VW soll bis 2018 von 3,4 Millionen (2006) auf mindestens 6,5 Millionen Pkw steigen, der VW-Weltmarktanteil soll sich von 6,3 Prozent (Januar bis November 2007) auf neun Prozent erhöhen. Dabei kalkuliert VW mit der Annahme, dass der globale Automobilmarkt von heute 57,6 auf 73 Millionen Fahrzeuge im Jahr 2018 zulegen wird.

China, USA, Brasilien, Russland und Indien im Visier

Vor allem in China, USA, Brasilien, Russland und Indien will Winterkorn die Präsenz verstärken. "In diesen Ländern ist VW heute kaum präsent. Das wird sich ändern", sagte Winterkorn. Mehr als 50 Prozent ihres Gesamtabsatzes will die Marke VW 2018 in diesen "Big 5"-Märkten erzielen. 2006 erreichte der Absatzanteil dieser fünf Märkte nach auto motor und sport-Informationen 37 Prozent, von Januar bis November 2007 schon 42 Prozent. Die Entscheidung über ein neues Werk in den USA und in der Region Asia-Pazifik will Produktionsvorstand Jochem Heizman noch im ersten Halbjahr 2008 treffen.

Neben der geographischen Expansion erhofft sich Winterkorn Wachstum durch den weiteren Ausbau des Modellportfolios. Künftig wird laut Winterkorn zwei verschiedene Produkt-Gruppen geben - eine für die europäischen Märkte und ein "Non-EU-Portfolio" mit "preislich attraktiveren Fahrzeugkonzepten". Schon bis 2010 präsentiert die Kernmarke VW 14 überarbeitete oder gänzlich neue Modelle. Um die Kosten im Griff zu halten, setzt Winterkorn den Hebel für Standardisierungen und Kostensenkungen schon in der Entwicklung an. Geplant sind vier modulare Komponenten-Baukästen. Der wohl wichtigste ist der Modulare Querbaukasten (MQB), aus dem mehr als 43 Modelle entstehen.

Gleichzeitig hat Winterkorn in Dresden das Ziel ausgegeben, das VW zum "Top Arbeitgeber" und bei der Kundenzufriedenheit zu einem der drei besten Autoherstellern der Welt werden soll. "Wir legen die Messlatte hoch. Sehr hoch sogar. Aber wir haben keine andere Wahl", so Winterkorn zur Begründung des ehrgeizigen Programms. "Mach 18 steht für Tempo und Dynamik. Und für eine sehr konkrete Aufforderung: Machen, nicht reden!"

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