Wagoner

Unterstützen Ziele zur CO2-Reduktion

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Die Führerschaft im Bereich alternativer und umweltfreundlicher Technologien bezeichnete General Morors-Chef Rick Wagoner am Dienstag (6.3.) in Genf als den Schlüssel der künftigen Strategie des weltweit größten Autobauers.

Mit Blick auf die neuen CO2-Emmissionsziele von 120 Gramm je Kilometer sagte Wagoner, dass GM diese Ziele unterstütze und energisch daran arbeite, sie zu erreichen.

Autos von der Umweltsünderbank holen

Wie schon in Detroit, trat Wagoner bei der Vorstellung der GM-Neuheiten am Opel-Stand ganz als der Mentor einer ökologischen Auto-Zukunft auf. Dies, so der GM-Frontmann, weil sich nach seiner Überzeugung in Zukunft nur dann noch Geschäfte in der Autobranche machen lassen, wenn es gelingt, die Autos von der Umwelt-Sünderbank zu holen.

Dabei setzt GM nicht auf eine große Alternative, sondern auf einen Energie-Mix. Versuche laufen bei GM derzeit im Bereich der Elektro-Hybrid-Antriebe, hohes Potenzial sieht der GM-Chef zudem bei der Brennstoffzelle. Hierzu kündigte er eine kleine Flotte von zehn Brennstoffzellen-Fahrzeugen an, die zu Beginn des Jahres 2008 auf dem europäischen Markt als Wegbereiter der neuen Technologie dienen soll.

„Größte Energien“ steckt der weltgrößte Autobauer nach den Worten Wagoners aber in die Sparte des Bio-Sprit. Auch dabei gebe es nicht den einen, richtigen Weg, sondern eine Vielzahl von Alternativen, die den Autoherstellern aus den Energieengpässen helfen können. Ganz vorne sieht GM dabei Biosgas, CNG und E85. Vorgestellt wird auf dem bis 18. März laufenden Automobilsalon die Biopower-Linie von Saab.

Parallel zu den Sprit-Alternativen arbeitet GM intensiv an einer höheren Effizienz herkömmlicher Benzin- und Dieselmotoren. Vorgestellt wurde in Genf der neue Hoffnungsträger für die GM-Oberklasse, eine V6 Diesel-Maschine. Laut Wagoner emittiert der neue Motor 25 Prozent weniger CO2 als bisherige Motoren. Erstmals gibt es den V6-Diesel im ebenfalls in Genf vorgestellten Cadillac CTS, der im Herbst in Europa an den Verkaufsstart geht. Dass die innovative Maschine zuerst in einem Cadillac schlägt, unterstreicht nach den Worten von GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster die Ernsthaftigkeit, mit der GM die Marke Cadillac in Europa unter den Premiummodellen positionieren möchte.

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