Warnstreiks bei Daimler-Chrysler

Aus Protest gegen den geplanten Stellenabbau bei Mercedes-Benz haben am Montag (14.11.) mehr als 3.000 Beschäftigte des Bremer Autowerks kurzzeitig die Arbeit nieder gelegt.

Sie wollten damit ihre Sorgen wegen der angekündigten Streichung von 2.700 der insgesamt 13.400 Arbeitsplätze zum Ausdruck bringen, sagte IG Metall-Sprecher Dieter Reinken. Die Daimler-Chrysler-Geschäftsleitung wolle Mitarbeiter mit Abfindungen zum Ausscheiden aus dem Unternehmen bewegen oder sie an andere Standorte versetzen. Dies löse große Unruhe aus.

Nach Angaben von Werkssprecherin Kerstin Meckler führte die zweistündige Aktion zu geringfügigen Produktionsausfällen an einigen Bändern. Die Werksleitung habe sich zu Gesprächen mit dem Betriebsrat bereit erklärt, sagte Meckler. Diese sollten jedoch "in den zuständigen Gremien und nicht auf der Straße stattfinden", sagte sie. Daimler-Chrysler kann derzeit seine Werke in Deutschland nicht voll auslasten und will Personal abbauen sowie Kosten senken. Nach einer Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung aus dem Jahr 2004 sind Kündigungen bis Ende 2011 ausgeschlossen. Das Unternehmen führt daher Gespräche mit den Beschäftigten über freiwillige Vereinbarungen wie Abfindungen und Frühpensionierungen.

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