Was fährt Ex-Rennfahrer Marco Werner?

Der bekennende Diesel-Fan

Marco Werner Foto: auto motor und sport 3 Bilder

Der Ex-Rennfahrer ist bekennender Diesel-Fan, besitzt einen Formel-1-Rennwagen von 1988 und kümmert sich um den Audi-Nachwuchs im TT Cup. Wir haben ihn zum automobilen Interview getroffen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich einen Tyrrell von 1988 zu kaufen?

Es begann damit, dass ich meinen alten Formel-Ford restauriert und im Internet nach einem Motor gesucht habe. Plötzlich fand ich einen tollen Formel-1-Tyrrell im Internet und später sogar den Originalmotor, einen 3,5-Liter-V8 mit 574 PS. In zwei Jahren ist dieser Tyrrell für historische Rennen zugelassen, dann geht der Preis bestimmt hoch. Aber ich fahre ihn auch gerne selbst. Als Ex- Profi bin ich immer noch mit Herz und Seele ein Racer.

Lähmt Sie beim eigenen Formel-1 der Gedanke: Bloß nichts kaputt machen?

Als Anfänger habe ich sehr hart arbeiten müssen für den Motorsport, ich hatte weder Geld noch Sponsor. Da lernt man, mit dem Material schonend umzugehen.

Was war das spektakulärste Auto, das Sie jemals fuhren?

Das war der Audi R10 TDI mit V12-Motor, der 1.300 Newtonmeter Drehmoment und im ersten Jahr, 2006, noch keine Traktionskontrolle hatte. Dieser Diesel war wirklich furchterregend, mit Fahrleistungen, die auf Formel-1-Niveau lagen, wenn nicht sogar darüber.

Schon mal einen Lustkauf getätigt?

Vor 20 Jahren habe ich mir einen Ferrari F355 gekauft, zu dem ich ein zwiespältiges Verhältnis hatte: Einerseits bot er unheimlich viel Fahrspaß, andererseits gab es oft einen Menschenauflauf, wenn das Auto geparkt war. Ich lebte damals in der hessischen Provinz. Das war mir so peinlich, dass ich oft an meinem Ferrari vorbeiging, so als würde er mir nicht gehören, und mit dem Einsteigen gewartet habe, bis die Leute weg waren.

Was fahren Sie jetzt?

Einen Audi A6 Avant mit Dreiliter-TDI. Ich bin bekennender Diesel-Fan und wahrscheinlich so ziemlich der einzige Audi-Werksfahrer, der keinen RS 6 wählt. Der TDI hat 326 PS und 1.000 Kilometer Reichweite. Perfekt, wenn ich in die Schweiz oder nach Italien fahre.

Sie kümmern sich auch um die Nachwuchsfahrer des TT Cup. Sind diese Fronttriebler richtige Rennautos?

Ja, unbedingt! Ich bin im Rahmenprogramm der DTM oft mit dem Renntaxi unterwegs, und da sind oft auch alte DTM-Autos aus den 80er-Jahren wie BMW 635 CSi oder M3 auf der Strecke. Um diese Autos fahre ich mit dem neuen TT förmlich Kreise.

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