Webasto

Jobabbau ohne Kündigungen

Foto: Webasto

Der Autozulieferer Webasto kommt bei seinem Stellenabbau voraussichtlich ohne betriebsbedingte Kündigungen aus. "Wir haben daran mitgewirkt, dass wir die Personalkosten ohne betriebsbedingte Kündigungen deutlich senken konnten", erklärte Webasto-Chef Franz-Josef Kortüm am Freitag (16.2.) in Stockdorf bei München.

Das Sparprogramm des Herstellers von Autodachsystemen, Klimaanlagen und Standheizungen sieht den Abbau von weltweit 450 Stellen in der Verwaltung und in Zentralbereichen bis 2008 vor, davon 280 Stellen in Deutschland.

Mit dem im Sommer 2006 begonnenen Sparkurs will das Unternehmen die Personal- und Sachkosten absenken und die Prozesse optimieren. Die Ziele werde man voraussichtlich schneller erreichen, als ursprünglich geplant, sagte Kortüm. Um den Personalabbau möglichst sozialverträglich zu gestalten, hatte das Unternehmen der Belegschaft bei einem freiwilligen Ausscheiden Prämien sowie die Unterstützung bei der Suche nach neuen Arbeitsplätzen angeboten. Alle freiwillig ausgeschiedenen Mitarbeiter hätten neue Arbeitgeber gefunden, hieß es. Das Konsolidierungsprogramm werde 2008 abgeschlossen sein. "Vor diesem Hintergrund hält der Vorstand an seinem Ziel fest, 2010 bei soliden Erträgen aus allen Geschäftsbereichen einen Umsatz von zwei Milliarden Euro zu erreichen."

Webasto mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2005 beschäftigt weltweit rund 6.000 Mitarbeiter und gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit 100 größten Automobil-Zulieferern.

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