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Weltweiter Rückruf bei Nissan: 910.000 mit Gaspedalproblemen

Weltweiter Rückruf bei Nissan 910.000 mit Gaspedalproblemen

Nissan muss weltweit mehr als 910.000 Fahrzeuge in die Werkstätten beordern. Die Ursache liegt in fehlerhaften Sensoren am Gaspedal. Im schlimmsten Fall schaltet sich der Motor von selbst ab.

In Deutschland sind von der Rückruf-Aktion 530 Fahrzeuge der Modellreihe Nissan Patrol GR (Baujahr: August 2006 bis November 2009) betroffen. Laut Angaben von Nissan Deutschland werden die Halter der betroffenen Wagen Mitte Oktober vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) informiert. Der Defekt am Gaspedal wird im weiteren Verlauf kostenfrei in den Werkstätten behoben. Die Reperatur soll etwa 20 Minuten dauern.

Motor könnte sich abschalten

Das fehlerhafte Gaspedal soll sich während der Fahrt im ersten Schritt durch eine aufblinkende Warnleuchte bemerkbar machen. Danach könnte das Gasgeben eingeschränkt sein, im schlimmsten Falle schaltet sich der Motor von selbst aus. Zu Unfällen sei es nicht gekommen.

In Japan muss der Automobilhersteller rund 765.000 Fahrzeuge in die Werkstätten beordern. Neben dem Nissan Petrol sind dort die Modelle Serena, X-Trail, Lafesta und Fuga (von der Luxusmarke Infiniti) betroffen. In den USA tangiert die Rückruf-Aktion gut 100.000 Fahrzeuge. Für die Japaner ist es bereits der dritte Rückruf in diesem Jahr.

Nissan Patrol
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