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Wiedeking

Bleibe Porsche-Chef

Foto: dpa

Porsche-Chef Wendelin Wiedeking zeigt sich im Machtkampf bei Porsche und VW siegessicher. "Ich werde meinen Vertrag erfüllen. Bis 2012 bleibe ich der Firma erhalten. Da machen Sie sich mal keine Sorgen", sagte Wiedeking der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

06.10.2008

Indirekt bestätigte er einen Machtkampf mit VW-Patriarch Ferdinand Piëch. "Das kann nur innerhalb der Familie geklärt werden", antwortete Wiedeking auf die Frage, ob der bei Porsche dominierende Porsche-Piëch-Familienclan entscheiden werde, wer von den beiden am Ende die Oberhand behalte. Derzeit werde in den Familienkreisen "viel gesprochen, was immer das heißt".  Ansonsten äußerte sich Wiedeking ausweichend auf Fragen nach angeblichen Bestrebungen Piëchs, ihn aus dem Chefposten bei Porsche zu drängen.

Porsche ist gerade dabei, den Volkswagen-Konzern zu übernehmen. Dies wird von Machtkämpfen an mehreren Fronten begleitet. Ferdinand Piëch ging zuletzt auf Konfliktkurs mit anderen Mitgliedern des Familienclans, als er entgegen ihrem Willen im VW-Aufsichtsrat einem umstrittenen Antrag der Arbeitnehmerseite zur Annahme verhalf.

Wiedeking zeigte sich überzeugt, dass mit der Übernahme der Mehrheit bei VW auch die Streitigkeiten ein Ende haben werden. "Am Ende des Tages werden sie Signale 50 plus X jeden überzeugen." Porsche hatte die VW-Beteiligung Mitte September auf 35 Prozent aufgestockt. Wiedeking wollte nicht ausschließen, dass Porsche letztendlich 75 Prozent der Anteile an Volkswagen übernehmen und einen Beherrschungsvertrag abschließen könnte. Heute sei dies aber "kein Thema, das ist klar".

Wiedeking räumte ein, dass Porsche unter den Folgen der Finanzkrise leide. "Auch wir können uns nicht gegen die Weltwirtschaft stemmen." Dennoch werde der Sportwagenbauer alles daran setzen, im laufenden Geschäftsjahr (bis Ende Juli 2009) wieder einen Rekordgewinn einzufahren.


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