Wiesmann Roadster MF5 Frank Herzog
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Wiesmann - Blick in die Montagehalle
Wiesmann GT MF5 17 Bilder

Wiesmann-Motoren-Update

Biturbo-Aggregate für MF4 und MF5

Die Sportwagenmanufaktur Wiesmann setzt bei ihren Modellen MF4 und MF5 künftig auf Biturbo-Power statt auf einen V10-Saugmotor. Die neuen Aggregate stammen, wie auch schon der V10-Motor, aus den Regalen vom Autobauer BMW.

Der Motorwechsel in beiden Modellen war notwendig geworden, da BMW mit dem Produktionsende der Modelle M5 und M6 auch die Produktion des Fünfliter-V10-Saugmotors eingestellt hatte. Zudem entfiel bei den Bayern der 367 PS starke 4,8-Liter-V8-Sauger.

V8-Biturbo-Power für MF4 und MF5

Als adäquater Ersatz soll in beiden Fällen ein 4,4-Liter-Biturbo-V8-Motor von BMW dienen. Im Wiesmann MF4 arbeitet nun der 4,4 Liter-V8-Twin-Turbo mit Direkteinspritzung aus dem BMW 750i Dieser leistet 407 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 600 Nm bereit. Damit erreicht der MF4 eine Spitzengeschwindigkeit von 291 km/h. In 4,6 Sekunden beschleunigt er aus dem Stand auf 100 km/h.

Auch im MF5 setzen die Wiesmann-Ingenieure auf Twin-Turbo-Technologie. Das Top-Modell wird ab sofort ebenfalls von einem 4,4 Liter-V8-Twin-Turbo mit Direkteinspritzung beschleunigt, allerdings mit erhöhten Leistungswerten. Die Kenndaten des M-Motors: 555 PS bei 5.750 bis 6.250 /min, 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h sowie 311 km/h Spitzengeschwindigkeit. Das Ganze bei einem Verbrauch von nur 10,7  l/100 km. Mit dem neuen Motor wird die Modellreihe MF5 damit zum stärksten Wiesmann aller Zeiten.

Die Wiesmann GT und Roadster MF4 und MF5 können ab sofort in den neuen Motorvarianten bestellt werden. Der MF4 kostet ab 129.900 Euro, der MF5 ist ab 183.900 Euro zu haben.
 
Der Klassiker, der Wiesmann Roadster MF3, bleibt mit seiner bisherigen Motorisierung, dem alten 3,2-Liter-Reihensechszylinder mit 343 PS aus dem alten BMW M3, jetzt mit Euro 5, im Programm der Sportwagenmanufaktur.

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