Wittig

"Konzern-Absatz weltweit um 9% gestiegen"

Foto: VW

Der VW-Konzern hat nach seinem Absatzplus im Januar auch im Februar weltweit deutlich mehr Fahrzeuge abgesetzt als im Vorjahreszeitraum.

"Im Zeitraum Januar-Februar haben wir unseren Konzern-Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund  neun Prozent gesteigert. Damit sind wir auf dem besten Weg, auch im Gesamtjahr ein höheres einstelliges Plus einzufahren", sagte VW-Vertriebschef Detlef Wittig auto motor und sport auf dem Autosalon in Genf. "Und wenn es noch besser läuft, haben wir natürlich auch nichts dagegen." Der VW-Konzern hatte im Januar den weltweiten Absatz um 11,1 Prozent auf 485.000 ausgelieferte Fahrzeuge erhöht. Das war der stärkste Januar-Absatz der Konzerngeschichte. Die Kernmarke VW hatte im Januar sogar um 13 Prozent auf 288.000 Autos zugelegt.

"Besonders freut mich, dass wir auch in den USA gut unterwegs sind. Während sich das Rabatt-Drama im Gesamtmarkt in den Vereinigten Staaten fortsetzt, steigern wir unseren Absatz dort ohne nennenswerte Discounts - und immer noch mit der bestehenden Modellpalette. Sobald Modelle wie der Passat CC verfügbar sind, sollten wir noch besser in Tritt kommen und mit den Auslieferungen über dem Vorjahr landen", so Wittig.

Auch im hart umkämpften deutschen Markt verzeichnet VW weiteres Wachstum. Wittig: "Im Februar lagen wir mit der Marke Volkswagen rund neun Prozent über dem Vorjahr." Im Februar 2007 hatte VW einen Einbruch von 16,8 Prozent auf 34.965 Neuzulassungen hinnehmen müssen und steigerte sich im Februar 2008 auf rund 38.000 Verkäufe in Deutschland. "Kumulativ gesehen liegen wir in diesem Jahr bei den deutschen Neuzulassungen rund 21 Prozent über dem Vorjahreszeitraum", so Wittig. Das entspricht einem Neuwagenabsatz von rund 85.300 Fahrzeugen gegenüber 70.500 im vergangenen Jahr. Wittig: "Damit haben wir auch Marktanteile gut gemacht."

Die Entscheidung über das neue VW-Werk in den USA fällt laut Wittig Mitte des Jahres. "In den USA prüfen wir nach wie vor alle aussichtsreichen Standorte. Zur Jahresmitte wollen wir eine Entscheidung treffen." Der geplante Neubau in Tschechien ist offenbar vom Tisch, das Produktionswachstum soll durch Werkerweiterungen erreichen werden. "In Tschechien denken wir über den Ausbau eines unserer drei Werke nach, statt ein neues Werk auf die grüne Wiese zu stellen." Auf die Frage, ob das Werk, das in Tschechien ausgebaut werden soll, das in Vrchlabi sein könne, sagte Wittig: "Ja, das könnte sein."

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