Wolga

Ein Russe tritt ab

Foto: Wolga

Heerscharen von russischen Beamten müssen sich einen neuen Dienstwagen suchen: Der Klassiker Wolga mit viel Blech und weicher Federung wird nicht mehr produziert.

Die GAZ-Autofabrik in Nischny Nowgorod werde künftig nur noch Kleinbusse und Lastwagen unter eigenem Markennamen bauen, kündigte der russische Unternehmer Oleg Deripaska an, zu dessen Holding Basic Element GAZ gehört.

Der zu sowjetischen Zeiten konstruierte Wolga sei veraltet, es werde keine Weiterentwicklung geben, sagte Deripaska nach russischen Medienberichten vom Mittwoch (7.12.) in einer Rede in Washington. Der Wolga stellte in der Sowjetunion die Oberklasse des Automobilbaus dar, der Rest des Landes fuhr Lada oder Moskwitsch. Allerdings wurde das Modell seitdem kaum erneuert, Neuwagen litten unter Qualitätsmängeln.

Deripaska sagte, in die Reorganisation des seit Jahren notleidenden GAZ-Werkes seien 150 Millionen US-Dollar geflossen. Bei den Lastwagen sei der Umsatz wieder auf 3,5 Milliarden Dollar gestiegen. Ein Firmensprecher sagte, GAZ wolle auf die Montage ausländischer Pkws umsteigen.

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