Zandvoort

Scheider fährt vorneweg

Foto: DTM 41 Bilder

Timo Scheider hat bei den Testläufen zum DTM-Rennen in Zandvort erneut seine gute Form bewiesen. Mit der Bestzeit am Freitag (11.7.) schob sich der Audi-Pilot selbst die Favoritenrolle zu.

Bis jetzt ist es ein Déja vu: Wie im Vorjahr zeigte DTM-Tabellenführer Timo Scheider seine Vorliebe für den niederländischen Dünenkurs und blieb in beiden Tests am Freitag Schnellster. In 1.33,909 Minuten umkurvte der Braubacher die anspruchsvolle Strecke am Nachmittag und war dabei um 0,261 Sekunden schneller als am Vormittag. Da distanzierte er zunächst seine Abt-Teamkollegen Tom Kristensen und Mattias Ekström um 0,070 beziehungsweise 0,166 Sekunden. Nachmittags fuhr er um 0,026 beziehungsweise 0,138 Sekunden schneller als Martin Tomczyk und Ekström.

Audi klar vorne

In beiden Testläufen war der junge Engländer Oliver Jarvis vom Phoenix-Team im Vorjahres-A4 Viertschnellster. Erst auf Rang fünf folgte jeweils der erste Mercedes. Am Vormittag Lausitzring-Sieger Paul di Resta, nachmittags war es Gary Paffett in der Vorjahres-C-Klasse.

Am Nachmittag absolvierte Bernd Schneider die meisten Runden in einem so genannten Long-Run. Bemerkenswert: In seiner vorletzten Runde erzielte der fünffache DTM-Champ eine Rundenzeit, die nur wenig (0,292 Sekunden) langsamer war, als seine Bestzeit von 1:35.007. Doch damit war Schneider nur auf Rang 14 gelistet. Auch seine HWA-Teamkollegen fanden sich nicht im Vorderfeld: Di Resta kam nur auf Rang zehn, Bruno Spengler auf Position zwölf .

Im Vorjahr dominierte Scheider in allen Trainings und holte auf seiner Leiblingsstrecke ebenso wie schon 2003 die Pole Position. Doch im Rennen musste er sich der Stallorder beugen und kam nur auf Platz vier.

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