Zetsche

Fehler bei Chrysler

Foto: Daimler-Chrysler

Daimler-Chrysler-Vorstandschef Dieter Zetsche hat wenige Tage vor der Vorlage der Quartalszahlen Fehler beim Management der US-Tochter Chrysler eingeräumt.

"Das Tempo war nicht hoch genug, und das ist eine Enttäuschung, ganz klar", sagte Zetsche der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" mit Blick auf den Umbau des bei Detroit ansässigen Autoherstellers in den vergangenen Jahren.

Überbestände bei den Händlern hätten früher und stärker abgebaut werden müssen. Zetsche war bis von 2000 bis 2005 selbst Chrysler-Chef. Der Konzernchef betonte, dass Chrysler heute wettbewerbsfähiger als vor fünf Jahren sei und man bei Effizienz und Qualität auf dem richtigen Weg sei.

Chery bleibt Wunsch-Partner

Der Manager erneuerte den Wunsch, bei der Fertigung von Kleinwagen bei Chrysler künftig mit dem chinesischen Autobauer Chery zusammenzuarbeiten. Dafür spreche "schlicht und einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis", sagte er der Zeitung. Zetsche sagte, Verträge seien aber noch nicht unterschrieben, es gebe zwei Kandidaten für die Kleinwagenpartnerschaft. "Ich hoffe mal, dass es in diesem Jahr noch zu einer Entscheidung kommt."

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