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Zetsche

Friede mit Grässlin

Foto: Daimler

Daimler-Chef Dieter Zetsche will den jahrelangen Rechtsstreit mit dem Konzernkritiker Jürgen Grässlin beenden. Die noch offenen Verfahren in Hamburg und Berlin würden nicht weiterverfolgt, teilte Daimler am Dienstag (3.6.) in Stuttgart mit.

03.06.2008

Grässlin hatte mehrfach öffentlich den Verdacht geäußert, der Manager habe als Zeuge in einem Stuttgarter Gerichtsverfahren um sogenannte Graumarktgeschäfte eine "Falschdarstellung" abgegeben. Der Daimler-Chef verklagte ihn daraufhin auf Schmerzensgeld. Es sei Zetsche nie um das Einklagen eines Schmerzensgeldes für sich selbst gegangen, sondern nur um die Unterlassung der Aussage, begründete Daimler nun den Schritt.

Der Manager war im Januar vor dem Hamburger Landgericht mit einer Forderung nach Schmerzensgeld in Höhe von 50.000 Euro wegen der Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte gescheitert. Danach hatte der Daimler-Chef angekündigt, möglicherweise in die Berufung zu gehen. Zetsche war zunächst mit Unterlassungsklagen vor Berliner Gerichten erfolgreich gegen die Äußerungen Grässlins vorgegangen. Weil der Konzernkritiker seinen Verdacht dennoch wiederholt hatte, klagte der Daimler-Chef schließlich in Hamburg auf Schmerzensgeld.

Zetsche hatte 2002 in einem Stuttgarter Prozess gegen einen Spediteur ausgesagt, bei dem es um Graumarktgeschäfte jenseits des offiziellen Vertriebsnetzes bei Daimler ging. Dabei soll Zetsche laut Medienberichten bestritten haben, dass der Konzern zu seiner Zeit als Vertriebsvorstand solche Praktiken toleriert und gefördert habe. Konzernkritiker Grässlin hatte aber den Ermittlungsbehörden Unterlagen vorgelegt, durch die er das Gegenteil bewiesen sieht. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft ermittelte gegen Zetsche wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage.

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