Zetsche

Zweites Smart-Werk denkbar

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Der Auto-Hersteller Daimler hält ein zweites Smart-Werk in den USA für möglich, sollte die starke Smart-Nachfrage in Nordamerika dauerhaft anhalten, bestätigte Daimler-Chef Dieter Zetsche gegenüber auto motor und sport.

"Wir sind mit dem Smart auf einem sehr guten Weg. Die Nachfrage in den USA können wir aktuell in keiner Weise befriedigen, müssen aber versuchen zu verstehen, wie nachhaltig dieser massive Nachfrageüberhang dort ist." Nach Aussage von Zetsche hat Daimler "im Moment keine konkreten Pläne" für eine Kapazitätserweiterung. "Wenn jedoch die derzeitige Situation so bleibt oder die Nachfrage sogar noch weiter steigt, müssen wir darüber nachdenken." Am 23. August hatte auto motor und sport über entsprechende Überlegungen in Vorstandskreisen berichtet, die jedoch von einem Daimler-Sprecher dementiert wurden.

Produktion im Daimler-Werk Tuscaloosa möglich

Als Standort einer Kapazitätserweiterung kommt laut Zetsche nur Nordamerika in Frage. "Wir haben ja die große Zusatznachfrage in den USA. Bei Smart gibt es in Hambach aufgrund der modularen Konzeption des Smart einen relativ geringen Lohnkostenanteil. Da könnte der logistische Aufwand höher sein als der Lohnkostenvorteil. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass wenn wir über eine Erweiterung nachdenken, Nordamerika eine Option wäre." Eine denkbare Möglichkeit zum Aufbau einer Smart-Produktion in den USA sei das M-Klasse-Werk in Tuscaloosa. "Auch das wäre sicherlich eine Option, wenn man über Kapazitäten in den USA nachdenkt."

Rückkehr zum viersitzigen Smart möglich

Für möglich hält Zetsche, dass es den derzeit nur als Zweisitzer gebauten Smart künftig wieder als Viersitzer geben wird. "Er wird sicher nicht in Form eines weiteren VW Polo-Konkurrenten kommen. Wenn überhaupt, dann werden wir über ein Fahrzeug diskutieren, das sich genau wie der heutige Smart Fortwo vom Markt unterscheidet und einzigartig ist. Wenn wir ein solches Konzept finden, wäre ich für eine Erweiterung der Modellreihe sehr offen."

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