ZF-US-Werk

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Der Automobilzulieferer ZF verkauft überraschend sein US-Getriebewerk Batavia an Ford zurück. Die ZF Friedrichshafen AG hatte erst im Jahr 1999 die Mehrheit von 51 Prozent an dem Werk von Ford übernommen.

Ein Sprecher von ZF wollte sich am Freitag (30.1.) zu den Gründen nicht äußern und verwies auf eine Erklärung in der kommenden Woche. Noch seien die Verhandlungen nicht endgültig abgeschlossen.

ZF Batavia ist mit rund 1.300 Mitarbeitern das größte Werk des Zulieferers in den USA. Der Umsatz hat 2003 rund 400 Millionen Euro betragen. In dem Werk werden CVT-Getriebe (stufenlose Automatikgetriebe) gebaut. Als ZF die Mehrheit bei Batavia in Cincinnati (Ohio) übernahm, galt das Werk als ein wichtiger Pfeiler der Expansion des drittgrößten deutschen Automobilzulieferers in den USA.

ZF besitzt 24 Werke in Nordamerika mit rund 7.400 Beschäftigten. Von rund neun Milliarden Euro Umsatz kommen zwei Milliarden aus Nordamerika. ZF-USA-Chef Julio Caspari hatte noch Anfang Januar angekündigt, dass ZF in Nordamerika die Erlöse bis 2005 auf rund 2,4 Milliarden Euro steigern will. Dazu sollten auch Getriebeaufträge für ZF Batavia für zwei Ford-Modelle gehören.

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