Zulieferer-Insolvenz

BMW und Audi wollen Edscha unterstützen

Edscha Fertigung Foto: Edscha

BMW und Audi haben gegenüber dem Insolvenzverwalter des Autozulieferers Edscha signalisiert, dass sie sich bei der Sanierung und möglichen Hilfen engagieren wollen.

Aus Unternehmenskreisen erfuhr auto motor und sport, dass beide Hersteller als wichtigste Kunden das Unternehmen nicht pleite gehen lassen wollen. 

So sei es denkbar, dass ausstehende Zahlungen der Hersteller früher beglichen werden als vereinbart, heißt es übereinstimmend bei BMW und Audi. "Uns ist sehr daran gelegen, dass der Betrieb aufrechterhalten wird", sagte ein Audi-Manager gegenüber auto motor und sport. "Wir wollen unseren Partner konkurrenzfähig halten", sagte ein BMW-Manager.

Edscha liefert die Dachsysteme für das 3er Cabrio von BMW und das A3 Cabrio von Audi. Sollte Edscha die Produktion einstellen, müssten Audi und BMW ihre Cabrio-Produktion ausgerechnet vor der beginnenden Cabrio-Saison stoppen. Denn Konkurrenzfirmen wie Karmann und Webasto, die ebenfalls Dachsysteme produzieren, könnten nicht kurzfristig Ersatz liefern, heißt es in München und Ingolstadt.

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