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Zulieferer-Kartell bei Kühlsystemen

EU verhängt 155 Millionen Euro Bußgeld

Porsche Panamera Turbo: 4,0-Liter-V8-Biturbomotor mit Ladeluftkühlern Foto: Porsche

Die Automobilzulieferer haben bei Kühlsystemen illegal Preise abgesprochen. Die EU-Kommission hat deshalb gegen sechs Zulieferer Strafen von insgesamt 155 Millionen Euro verhängt. Auch Mahle ist davon betroffen.

09.03.2017 Uli Baumann

Wie der Spiegel berichtet, habe Mahle Behr mit Denso aus Japan und Valeo aus Frankreich zwischen 2005 und 2009 Preise für Heizungen, Lüftung und Klimatechnik gegenüber den Abnehmern Daimler, BMW und VW vereinbart.

Mahle muss 62 Millionen Euro zahlen

Valeo muss deshalb rund 18 Millionen Euro zahlen. Denso wurde die Strafe entlassen, weil es die Kartellwächter über die Absprachen informierte. Auf den deutschen Anbieter Mahle Behr entfiel mit rund 62 Millionen Euro die zweithöchste Geldbuße. Den größten Teil muss mit rund 63 Millionen Euro der japanische Konzern Sanden wegen der Teilnahme an einem anderen Kartell bezahlen. Betroffen sind zudem die japanischen Unternehmen Calsonic und Panasonic, wobei Letzterem die Geldbuße wegen der Kronzeugenregelung ebenfalls erlassen wurde. Alle Firmen haben die Preisabsprachen zugegeben.

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930.engineering 12. März 2017, 02:38 Uhr
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