6 Ausgaben testen + attraktive Prämie sichern!

6 Ausgaben auto motor und sport mit 25% Preisvorteil zum Preis von nur 17,60 € (ggf. zzgl. 1 € Zuzahlung) testen.

Dazu eine unserer zahlreichen attraktiven Prämien sichern!

Weitere Infos und Bestellung HIER!

Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Zwölf coole Youngtimer Kombis

Viel Platz für wenig Geld abseits des Mainstream

Renault 21 Nevada Kombi Foto: Renault 24 Bilder

Wetten, dass Sie manche dieser Youngtimer Kombis gar nicht auf der Rechnung hatten? Zum Beispiel einen Chevy Caprice, Lancia Thema oder Renault 21? Wir haben elf coole und günstige Kombi-Modelle aus den 80ern und 90ern für Sie.

19.08.2017 Patrick Lang 3 Kommentare Powered by

Handeln wir zunächst mal das Offensichtliche ab. Wenn Sie an einen Kombi-Klassiker mit viel Platz denken, dann kommen Sie zwangsläufig auf die Marke Volvo. Damit liegen Sie natürlich auch goldrichtig. Einer unserer zwölf Youngtimer-Kombis entstammt der 200er-Baureihe der Schweden. Zeitlose Kantigkeit trifft auf maximale Raumausbeute, könnte man sagen. Sagenhafte 1.200 bis 2.150 Liter schluckt der Kombi. Zum Vergleich: Ein zeitgenössischer Skoda Superb Kombi bringt 660 bis 1.950 Liter unter. Heute gibt es fahrbereite Exemplare des Volvo bereits unter 5.000 Euro, doch die haben markentypisch häufig hoch-sechsstellige Zahlen auf der Uhr und gewaltig Rost im Genick. Die 240er-Sahnestücke gibt es ab rund 9.000 Euro und: Die Ersatzteil-Situation ist erfreulich gut.

Der lässigste Daimler-Kombi

Okay, was wäre da noch? T-Modelle von Mercedes verfügen in aller Regel auch über massig Platz. Der lässigste Daimler-Kombi wäre dann wohl der W123 280TE mit einem Kofferraumvolumen von 523 bis 1.500 Litern. Diesen alltagstauglichen Klassiker gibt es ab 7.000 Euro in vernünftigem Zustand. Stehen weniger als 100.000 Kilometer auf dem Tacho, klettert die Angabe auf dem Preisschild dann aber ruckzuck nördlich der 10.000 Euro. Mit dem richtigen Händchen kaufen Sie bei fünfstelligem Investment aber ein Auto, an dem Sie noch einige Jahre Ihre Freude haben werden. Schließlich mussten die Erstkunden seinerzeit auch kräftig investieren. Der Kombi war nicht nur 15 Prozent teurer als die Limousine, die kleinen Motoren 200 und 200 D gab es gleich gar nicht für den ersten Daimler-Kombi. Mit ein paar Kreuzchen in der Ausstattungsliste war so ein 280 TE fix in der Porsche 911-Region angelangt. Ein Becker-Telefon etwa hätte aberwitzige 19.880 Mark extra gekostet. Während die Technik auch im hohen Alter noch überaus solide agiert, ist ein Auge auf das Thema Rost zu werfen.

BMW 3er E30 Touring Foto: BMW
Günstiger Einstieg, teure Topmodelle - so ist es ja bei vielen Youngtimern. Den Sechszylinder mit 170 PS gibt es ab rund 10.000 Euro.

Wo wir grade bei deutschen Herstellern sind, gäbe es da auch das bayerische Doppel Audi und BMW. Aus Ingolstadt stammt der Audi 100 Avant, seines Zeichens Vorläufer des A6. Wir sprechen hier von der Baureihe C3 (Typ 44), die 1982 auf den Markt kam. In einer Welt voller rundgelutschter Designs sind Ecken und Kanten doch wirklich etwas Erfrischendes – beim Kombi-Modell (vor dem Facelift 1988) kommen die besonders gut zur Geltung. Das dazu passende Aggregat? Der Fünfzylinder! Gebaut wurde der 100 bis 1991, auf dem Gebrauchtwagenmarkt gibt es heute jede Menge. Die Preisspanne reicht von 500 bis 12.000 Euro – und die Rede ist hier von fahrtauglichen Modellen. Egal also, ob es nur für einen Winter oder für ein ganzes Leben sein soll; es wartet bestimmt auch ein Audi 100 auf Sie. Der E30 gibt als Touring den etwas exklusiveren Vertreter aus dem Freistaat. Wobei – die kleineren Modelle (316 und 318) sind schon für 5.500 Euro mit weniger als 100.000 Kilometern Laufleistung zu haben. 325er-Modelle mit dem schönen 170-PS-Sechszylinder liegen freilich jenseits der 10.000 Scheine. Lademeister der Bayern bleibt allerdings der Audi. Mit 570 bis 1.837 Litern schlägt er den 3er mit 370 bis 1.125 Litern deutlich.

Sports Tourer ist das neue Caravan

Aktuell stellt Opel mit dem Insignia Sports Tourer zwar nicht den größten, aber dafür den Längsten Kombi auf dem Markt. Doch der Namenszusatz „Caravan“ ist eigentlich das, was man mit reichlich Platz verbindet. Zum Beispiel im Falle eines Rekord D Caravan, der lädt nämlich bis zu 1.357 Liter auf fast 1,8 Meter Länge ein. Den coolen Kombi im US-Look gibt es schon ab 6.000 Euro in vernünftiger Verfassung. Das Folgemodell ist zwar deutlich billiger zu haben, aber bei weitem nicht so zeitlos schick. Mit Blick auf das damalige Konkurrenzumfeld wäre noch der Ford Granada Turnier zu nennen. Talentierte Schrauber können bereits für 1.500 Euro Modelle schießen. Wer nicht selbst Hand anlegen kann oder will, sollte mindestens 7.000 Euro für die Anschaffung einplanen. Dafür gibt es den vielleicht lässigsten Ford mit echtem Nutzwert (sofern wir das V8-Blubbern eines Mustang nicht als Nutzwert anführen wollen). Bis zu 1.720 Liter transportiert der Granada.

Ford Granada Turnier im TestDer Kult-Kombi im Neuwagentest

Aber wir wollten ja mal über den Tellerrand hinausschauen, und einen Blick auf nicht ganz so offensichtliche Autos werfen. Nehmen wir zum Beispiel einen Ami: Chevrolet Caprice Wagon der dritten Modellgeneration. Bei einer Gesamtlänge von 5,46 Metern kann man sich ja vorstellen, dass da Einiges reinpasst. In den Kofferraum zwischen 580 und 1.550 Liter und unter die Haube ein Reihensechszylinder mit 4,1 Litern Hubraum, oder natürlich ein V8-Block mit wahlweise fünf oder 5,7 Litern Hubraum. Unter 6.000 Euro gibt es wenig taugliches Material, aber ab dann kann man sich einen überaus schicken amerikanischen Klassiker der 80er-Jahre in die Garage stellen. Sofern die groß genug ist. Ebenfalls von weit her kommt der Subaru Legacy. Der Vierzylinder-Boxer packt 488 bis 1.719 Liter in Heck und treibt permanent alle vier Räder an. Bequeme Sitze, gute Verarbeitung und eine reichhaltige Serienausstattung gibt es schon unter 5.000 Euro in fahrbereitem Zustand als Typ BE/BH. Ein Modell aus den 80ern wäre zwar cooler, aber auch deutlich teurer.

Citroën extravagant – Renault exklusiv

Youngtimer-Jubiläumsheft: die 50. Ausgabe Foto: Motor Klassik
Der fällt auch heute noch auf: Mit dem CX hat Citroen mal wieder ein extravagantes Design abgeliefert.

Zurück nach Europa. Hier hätten wir noch zwei Franzosen, einen Italiener und einen Briten auf der Liste. Citroën stellte mit dem CX nicht nur den Dienstwagen des früheren Tatort-Kommissars Horst Schimanski, sondern mit der Variante „Break“ auch einen Kombi, dessen Kofferraum maximal 1.163 Liter fasst. Wichtiger als das Ladevolumen ist hier allerdings die extravagante Optik, die auch heute noch für erstaunte Blicke sorgen dürfte. Zumal es an der Gebrauchtwagenfront derzeit mau aussieht. Viele Exemplare gibt es nicht, und die, die unter 2.000 Euro kosten sind gelinde gesagt mit Vorsicht zu genießen. Wie immer lohnt das größere Start-Investment – ab 6.500 Euro gibt es brauchbare Exemplare. Noch exklusiver ist da nur der Renault 21 als Kombi. Stand August 2017 stehen in Deutschland lediglich drei (!) Autos auf den einschlägigen Online-Plattformen. Der günstigste für 1.950 Euro, der teuerste für 5.500 Euro. Von 674 bis 1694 Liter lassen sich im ausladenden Heck unterbringen. Sollte Ihnen also mal so einer über den Weg rollen – schlagen Sie zu.

Fehlen uns noch zwei Autos auf dem Zettel. Da wäre zum Beispiel der Lancia Thema SW, ebenfalls ein Vertreter der kantigen Kombi-Gesellschaft. Und das sieht zusammen mit einem Dachgepäckträger doch immer ein bisschen nach Abenteuer aus. Wobei böse Zungen behaupten würden, einen Lancia aus den frühen 90ern zu fahren, sei immer ein Abenteuer. Aber gut. Ohne die Rücksitze umzulegen, passen schonmal 440 Liter an Notfallequipment in den Kofferraum. Bis zu 1.600 Liter sind möglich. 4.800 Euro müssen für ein Exemplar mit gültiger HU-Plakette mindestens gelöhnt werden. Besonders jetzt, wo sich Lancia gänzlich verabschiedet hat, ist es doch eine Überlegung wert.

Britischer Kombi mit Ami-V8

Zu guter Letzt unternehmen wir noch einen Ausflug auf die Insel, um dort auf den MG ZT-T zu treffen. Der schluckt 400 bis 1.200 Liter Gepäck, was nicht die Welt ist, aber: Man könnte ihn mit Mustang-V8 kaufen. Dann müsste man allerdings auch rund 18.000 Euro hinlegen und das ist dann schon recht viel für ein Auto aus den frühen 2000ern. Andererseits könnte der Preis auch noch anziehen. Wenn es etwas weniger – zum Beispiel ein V6 – sein darf, dann gelingt der Einstieg schon bei 1.400 Euro. Dafür gibt es dann einen Kombi abseits des Einheitslooks mit guter Ersatzteilversorgung (passt auch vieles von BMW rein) und ordentlicher Rost-Vorsorge dank Teil-Verzinkung.

Welches der Youngtimer-Kombi-Modelle Ihnen am meisten zusagt, können Sie nach einem Rundgang durch unsere Bildergalerie feststellen. Was bereits feststeht ist, dass alle einen ganz besonderen Charme haben.

Neuester Kommentar

Noch etwas wurd evergessen beim Citroën CX: Die maximale Zuladung von über 700kg! Das, kombiniert mit der automatischen Nivearegulierung, macht den Wagen zu einem echten Unikat.

Zufall 22. August 2017, 11:30 Uhr
Neues Heft
Motor Klassik Heft Titel 10 / 2017
Heft 10 / 2017 12. September 2017 162 Seiten Heftinhalt anzeigen Jetzt für 4,80 € kaufen Artikel einzeln kaufen
3D Felgenkonfigurator
Anzeige