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2022 Ford Maverick Kompakt-Pickup 9 Bilder
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Ram patentiert Modellbezeichnung Rampage: Kommt der Ford-Maverick-Rivale?

Ram patentiert Modellbezeichnung „Rampage“ Kommt ein kleiner Ram als Maverick-Rivale?

Der US-Markt verlangt immer stärker nach kompakten Pick-ups. Ford hat einen solchen mit dem Maverick im Programm. Ram noch nicht, aber das könnte sich ändern.

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind das Land der Pick-up-Trucks. Hier galt in Bezug auf die Fahrzeuggröße und Motoren viele Jahrzehnte lang: "Bigger ist better!" Doch allmählich setzt ein Umdenken bei der Kundschaft ein: Kleinformatige Pritschenwagen sind derzeit extrem angesagt in Nordamerika, wie Ford aktuell mit seinem Maverick beweist. Dessen Erfolg lässt die Konkurrenz vor allem deshalb alt aussehen, weil ihr solche Modelle bisher fehlen. Beispiel Ram: Die Marke des Stellantis-Konzerns bietet unterhalb seines Full-Size-Pick-ups Ram 1500 überhaupt kein Modell mit offener Ladefläche an; nicht einmal eines, das den mittelgroßen Ford Ranger spiegelt.

Doch das soll sich wohl ändern. Beim mexikanischen Patentamt ist eine Anmeldung aufgetaucht, mit der sich das Unternehmen FCA US LLC, also der US-Ableger des Stellantis-Konzerns, eine neue Modellbezeichnung sichert. Diese lautet Ram Rampage und zielt laut Patentschrift auf einen Personenwagen. Ein klarer Hinweis auf ein eher kompakt dimensioniertes Modell, da im Gegensatz dazu die bisherigen Baureihen der Marke als Nutzfahrzeuge kategorisiert sind. Da sich der Autokonzern mit der Patentschrift lediglich den Namen sichert und das Modell darüber hinaus nicht näher spezifiziert, bewegen wir uns hier allerdings im spekulativen Bereich.

Erste Hinweise gibt es seit 2020

Interessant ist der Name Rampage allemal. Wir spulen gut zwei Jahre zurück: Damals hieß Stellantis noch Fiat-Chrysler (FCA) und hoffte bei der Entwicklung neuer Modelle auf geballte Hilfe aus dem Netz. Der Konzern rief seine Follower dazu auf, seine Entwürfe zu einem kräftigen Zukunfts-Pick-up auf der Facebook-Seite von FCA North America zu posten. Dass es dabei nicht um eine bloße Fingerübung für blutige Anfänger ging, sondern um ein ernsthaftes Projekt für bereits geübte Zeichner, unterstrich FCA mit einem Beispielbild: Über dem exemplarisch abgebildeten Auto fand sich in Versalien der Schriftzug "Rampage".

RAM Rampage
FCA
Mit gelben Frontsplitter-Ecken - natürlich: Der Beispielentwurf zu einem Ram Rampage aus dem Jahr 2020.

Der damals in Aussicht gestellte Ram Rampage war aber nicht als klassischer Pritschenwagen konzipiert, wie ihn der Ford Maverick verkörpert. Sondern als Pkw-Pick-up (im englischen Sprachraum "Ute" für Utility vehicle) im Stile des legendären Chevrolet El Camino SS. Der Entwurf basierte auf dem Dodge Challenger Hellcat. Das Auto trägt ein prominentes Ram-Logo anstelle des Dodge-Widderkopfes im Zentrum seines Kühlergrills. Hinter der zweitürigen Kabine schließt sich dort, wo früher Rückbank und Kofferraum waren, eine kurze Ladefläche an.

Einen Dodge Rampage gab es 1982 und 2006

Der Dodge Rampage aus dem Jahr 1982 kann dabei nur bedingt als Vorbild gedient haben, da er auf einer Kleinwagen-Plattform mit Vierzylinder-Motor basierte. Der 2020 als virtuelle Basis dienende Challenger Hellcat generiert mit seinem Kompressor-V8 717 PS. Die Dodge Rampage genannte Konzeptstudie aus dem Jahr 2006 kommt da schon eher in Frage. Daimler-Chrysler präsentierte damals auf der Chicago Motor Show einen unkonventionell gestylten Pick-up mit gegenläufig öffnenden Türen und kurzer Ladefläche, der mit einem 5,7-Liter-Hemi-V8 ausgerüstet war.

Ford Maverick Lightning
Neuheiten

Doch zurück zum virtuellen 2020er-Rampage: Durchaus selbstironisch waren dessen gelb lackierte Ecken des Frontsplitters gemeint: Dodge-Fans lassen im Alltagsverkehr bei ihren Chargern und Challengern gerne die gelben Transportschutzleisten auf den Splitter-Kanten, was bereits in der FCA-Design-Abteilung zu Diskussionen geführt hat. So teilte FCA-Design-Chef Ralph Gilles, der das Bild des Rampages damals ebenfalls im Internet verbreitet hatte, seinerzeit einen Entwurf zu einem künftigen Dodge Challenger, den seine Chefs wegen der gelb lackierten Ecken des Frontsplitters abgelehnt haben.

Siegerentwürfe im klassischen Pick-up-Stil

Der FCA-Design-Wettbewerb hatte Design-Talente mit Preisen wie Stipendien an renommierten Design-Schulen gelockt. Studenten aus Michigan und Kalifornien teilten sich mit den besten Entwürfen die ersten drei Plätze. Auf dem dritten Rang landete Alex Kirschmann mit einem stummelschnäuzigen Ram, der auf ausladenden Geländereifen anrollte. Die Silbermedaille kassierte Vincent Piaskowski mit einem etwas konventionelleren Look und rundum beleuchteter Pritsche. Mit seinem bulligen Ram-e hatte Job Skandera aus Santa Clara aber offenbar den Nagel voll auf den Kopf getroffen. Die Skizzen waren sogar mit Anmerkungen zu Funktionsweise und Werkstoffen versehen.

Alle Entwürfe finden Sie in unserer Bildergalerie. Und wer weiß: Vielleicht lassen sich die Entscheider bei Ram ja von einigen der Vorschläge inspirieren, sobald es um das finale Serien-Design eines möglichen Serien-Rampage geht.

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878 Mal abgestimmt
Soll FCA den RAM Rampage in Serie bauen?
Klar, das wäre ein echt starker Pickup.
Nein, die Utes sind nicht umsonst beinahe ausgestorben.

Fazit

Der Ram Rampage machte als Zeichnung einiges her. Es ist aber davon auszugehen, dass sich die Marke bei einem möglichen neuen Einstiegsmodell, für das nun die Modellbezeichnung patentiert wurde, eher an klassischen Pick-up- als an Ute-Formen orientieren wird. Dass das letztgenannte Konzept aber ebenfalls ein großes Absatzpotenzial in sich birgt, zeigt der neue Hyundai Santa Cruz: Obwohl die Koreaner bisher nicht als Pick-up-Marke bekannt waren, erreichte der Neuling direkt große Beliebtheit. An die Absatzzahlen des Ford Maverick kommt er allerdings nicht heran: Dieser verkauft sich im Schnitt mehr als doppelt so oft.

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