Leyland Innocenti (1974) Artcurial

Artcurial-Auktion Paris 17.6.2019

Italo-Mini vom Monaco-Prinzen

Die Artcurial-Auktion in Paris bot günstige Gelegenheiten wie eine Corvette zum Polo-Preis und ein Fiat 500 Coupé zum Gegenwert eines Panda, einen Mini aus Promi-Vorbesitz und einen Ferrari für fast 2 Millionen Euro. Die Ergebnisse.

Das französische Auktionshaus Artcurial hat am Montag, 17.6.2019, im Theatre du Rond-Point in Paris 84 Klassiker versteigert. Insgesamt kamen die angebotenen Lots auf einen Gesamtwert von 15 Millionen Euro, von denen mit 4,98 Millionen Euro ein Drittel erzielt wurde. Einige Autos wurde nicht verkauft – entweder wurde der Mindestpreis nicht erreicht oder gar kein Gebot abgegeben. So blieben auch Autos stehen, die ohne Mindestpreis versteigert wurden.

Günstige Gelegenheiten: Corvette ZR-1 und Fiat Coupé

Leyland Innocenti (1974)
Artcurial
Kein Promi-Zuschlag: Mini aus dem Vorbesitz der monegassischen Fürstenfamilie.

Einige Bieter konnten Schnäppchen machen. So wurde zum Beispiel ein Fiat 130 Coupé für 11.660 Euro versteigert, eine Chevrolet Corvette ZR-1 kostete 18.560 Euro – jeweils inklusive 16% Aufgeld. Der Kaufpreis liegt deutlich unter den 28.100 bis 39.100 Euro, die Classic Analytics für eine ZR-1 in gepflegtem Zustand notiert. Auch das Fiat 130 Coupé ist normalerweise teurer und kann in gutem Zustand knapp 20.000 Euro kosten. Ohne Promizuschlag ging ein Leyland Innocenti Mini 1001 aus dem Vorbesitz der Monaco-Prinzen Rainier III und Albert II weg. Ob hier die Viergang-Wandlerautomatik preisdämpfend wirkte? Fiat, Corvette und Mini wurden, wie ein Drittel der Autos, ohne Mindestpreis angeboten.

Teuerstes Auto: Ferrari 275 GTB für 1,93 Millionen Euro

Ferrari 275 GTB (1965)
Artcurial
Kostete fast zwei Millionen Euro: Ferrari 275 GTB von 1965.

Fast die Hälfte des gesamten Versteigerungserlöses entfiel auf ein Auto: Ein Ferrari 275 GTB erzielte ein Höchstgebot von 1,65 Millionen Euro. Erwartet hatte das Auktionshaus 1,9 bis 2,3 Millionen Euro, verkauft wurde der 12-Zylinder-Sportwagen trotzdem. Inklusive Aufgeld kostet der Frontmotor-Ferrari 1,93 Millionen Euro. Versteigert wurden auch einige seltene Porsche aus der Sammlung eines französischen Unternehmers. Verkauft wurden davon unter anderem zwei 911 Speedster und ein indischroter Carrera GT. Beide Autos sind haben wenige Kilometer und Vorbesitzer.

Leyland Innocenti (1974)
Leyland Innocenti (1974) Leyland Innocenti (1974) Leyland Innocenti (1974) Citroen DS 19A Pallas (1967) 39 Bilder

Fazit

Schnäppchen und Seltenes prägten die Artcurial-Auktion in Paris: Die Bandbreite reichte vom Mini zum kleinen Preis bis zum Ferrari für fast zwei Millionen Euro. Bei dieser Auktion konnten Normalverdiener genauso fündig werden wie solvente Sammler.

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Zumindest 3 Fahrzeuge davon: eine Stretch-Limo, eine Harley und ein Pickup.

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