Austin-Healey 3000 MK III (1967) Dino Eisele
Austin-Healey 3000 MK III (1967)
Austin-Healey 3000 MK III (1967)
Austin-Healey 3000 MK III (1967)
Austin-Healey 3000 MK III (1967)
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Kaufberatung Austin-Healey 3000 MK III

Nobler Brite mit kleinen Schwächen

Der Austin-Healey 3000 Mk III ist vielleicht der britische Automobil-Klassiker schlechthin. Er zieht mit seiner Mischung aus Kraft und Eleganz noch heute alle Blicke auf sich. Seine Technik gilt als robust, doch am Chassis nagt gern der Rost.

Karosserie-Check

Obwohl der Austin-Healey 3000 Mk III einen Rahmen aus Vierkantstahl besitzt, ist dieser und die darüber gebaute Karosserie sehr rostanfällig. Deshalb sind fast alle heute angebotenen Austin-Healey 3000 Mk III bereits restauriert und machen in der Regel einen guten Eindruck. An vielen, nur schwer zugänglichen Stellen sollte jedoch der Rostbefall ebenfalls saniert worden sein. Die Bodenbleche sind mit dem Rahmen verschweißt und rosten wie die Schweller bevorzugt von innen nach außen. Das Gleiche gilt für die A-Säule mit den Türscharnieren. Die vordere Quertraverse des Austin-Healey 3000 Mk III mit der Aufnahme für die Radaufhängung und ebenso die Aufnahmen der hinteren Blattfedern können bei Rostbruch sogar zu gefährlichen Pannen führen.

Technik-Check

Die Austin-Healey 3000 Mk III-Technik bereitet weniger Probleme als die Karosserie. Rasante Autobahnfahrten und Stop and Go in großer Hitze mag der Dreiliter-Sechser jedoch weniger. Leichte Undichtigkeiten am Motor sind ebenfalls in Kauf zu nehmen. Insgesamt darf der Wagen bei einer Probefahrt durchaus modernen Ansprüchen an Straßenlage und Bremsverhalten genügen. Bei einem gesunden Motor in Betriebstemperatur sollte der Zeiger des Öldruckmessers im Leerlauf nicht unter 20 psi sinken. Das Startverhalten ist in allen Temperaturbereichen gut, nur nach einer Standzeit von mehreren Wochen benötigt das Anlassen Geduld. Beim Fahren herausspringende Gänge sind dagegen Warnsignale für eine anstehende Getriebe-Revision.

Preise

Gut erhaltene und gepflegte Austin-Healey 3000 Mk III kosten rund 60.000 Euro. Mäßige Exemplare gibt es ab etwa 17.000 Euro.

Bei Produktionsende 1968 (Austin-Healey 3000 MK III)
16.520 Mark

Ersatzteile

Dank der großen Verbreitung von meist viel gefahrenen Modellen ist die Ersatzteilversorgung für den Austin-Healey 3000 Mk III ausgezeichnet. Sie umfasst nicht nur Technik- und Verschleißteile, sondern auch Elektrik, Interieur und Instrumente. Unter www.oldtimer-shop.de kann ein aktueller Teile-Katalog als PDF studiert werden. Die Oldtimer Veteranen Shop GmbH (Maximilianstr. 8, 65510 Idstein) bietet auch einen kompletten Neurahmen für 5.751,66 Euro.

Schwachpunkte

  1. Bodenbleche
  2. Schweller
  3. A-Säulen
  4. Radläufe hinten
  5. Türen
  6. Stoßdämpfer-Aufnahmen
  7. Blattfeder-Aufnahmen
  8. Motor Ölundichtigkeit
  9. Getriebe-Verschleiß
  10. Aufhängungs-Verschleiß
Austin-Healey 3000 MK III

Wertungen

Alltagstauglichkeit
Ersatzteillage
Reparaturfreundlichkeit
Unterhaltskosten
Verfügbarkeit
Nachfrage

Fazit

Der Austin-Healey 3000 Mk III ist vielleicht der britische Automobil-Klassiker schlechthin. Er zieht mit seiner Mischung aus Kraft und Eleganz noch heute alle Blicke auf sich. Seine Technik gilt als robust, doch am Chassis nagt gern der Rost.

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