Kaufberatung Triumph TR 6

Fahrspaß für 15.000 Euro

Triumph TR 6 Foto: Uli Jooß 7 Bilder

Der britische Roadster mit dem robusten Kastenrahmen lässt sich leicht restaurieren. Die verschraubte Karosserie birgt jedoch einige Rostfallen. Bis auf die Benzineinspitzung des TR 6 PI macht die simple Technik kaum Ärger.

Karosserie-Check

Das stabile Rückgrat der TR 6, ein Leiterrahmen, erleichtert die Restaurierung und erschwert dem Rost den Zugriff. Dennoch rostet er manchmal an der hinteren Quertraverse über dem Differenzial durch, weil er leider nur außen lackiert wurde. Außerdem sollte man auf exakte Spaltmaße und einen verzugsfreien Rahmen achten, denn schlecht reparierte Unfallschäden sind beim TR 6, das gilt vor allem für USA-Autos, nicht selten. Batterie- und Lüftungskasten gehören zu den typischen Rostherden am TR 6. Sonst zeigt sich der urige britische Roadster an den typischen Schwachstellen seiner selbsttragenden Kollegen verwundbar. Alle Bleche, die im Spritzwasserbereich der Räder liegen, neigen zum Durchrosten.

Technik-Check

Der langhubige Sechszylinder im TR 6 ist zwar wunderbar elastisch, verträgt jedoch kein Dauervollgas. Drehzahlen über 4.000/min sollte man ihm nur kurzfristig zumuten. Hohe Laufleistung quittiert der gusseiserne Bauernmotor gelegentlich mit ausgeschlagenen Kipphebelwellen. Die originalen Simmerringe halten auf Dauer nicht dicht. Das Kurbelwellenspiel der Schwungscheibenseite sollte alle 20.000 Kilometer geprüft werden, die Anlaufscheiben, die es begrenzen, können sich lösen. Regelmäßiges Abschmieren des Fahrwerks beugt dem Verschleiß vor.

Preise

Bei Einführung 1969 (Triumph TR 6)
14.418 Mark
Bei Produktionsende 1975 (Triumph TR 6)
15.490 Mark

Ersatzteile

Kaum ein Klassiker wird von Ersatzteil-Spezialisten so gut versorgt, wie die TR-Modelle von Triumph. Anbieter wie Heuten, Limora, Bastuck oder der Oldtimer-Veteranen-Shop haben so gut wie alles zu günstigen Preisen am Lager. Oft werden die Teile jedoch in schwankender Qualität in Indien oder Fernost nachgefertigt.

Schwachpunkte

  1. Stehbleche im Motorraum
  2. Rahmenschäden
  3. Windschutzscheibenrahmen
  4. A- und B-Säule
  5. hintere Quertraverse
  6. Kipphebelwelle
  7. Anlaufscheiben der Kurbelwelle
  8. Achsschenkelaufnahmen
  9. Querlenkeraufnahmen
  10. Bordelektrik
Triumph TR 6

Wertungen

Alltagstauglichkeit
Ersatzteillage
Reparaturfreundlichkeit
Unterhaltskosten
Verfügbarkeit
Nachfrage

Fazit

Der britische Roadster mit dem robusten Kastenrahmen lässt sich leicht restaurieren. Die verschraubte Karosserie birgt jedoch einige Rostfallen. Bis auf die Benzineinspitzung des TR 6 PI macht die simple Technik kaum Ärger.

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