Sebastian Kuhn, Polyrhythmic Walkabout, 2008 VG Bild-Kunst, Bonn 2016 & Museum Art.Plus
Sebastian Kuhn, Polyrhythmic Walkabout, 2008
Stefan Rohrer, Vespa, 2007
Michael Danner, Laufender Kreis, bewegt, 2015 und Großer Kreis, bewegt, 2015
Museum Art.Plus Donaueschingen mit David Nash, Lightning Strike, 2008 4 Bilder

Paul Pietsch Classic 2016

Museum Art.Plus: Skulpturen mit Klassikeranspruch

Die erste Durchfahrtskontrolle der Paul Pietsch Classic 2016 findet beim Museum Art.Plus in Donaueschingen statt. Das Museum ist spezialisiert auf zeitgenössische Kunst, darunter besonders Skulpturen.

2009 öffnete das Museum Art.Plus seine Tore. Zuvor wurde das stilvolle klassizistische Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das zuletzt als Kino genutzt worden war, aufwendig saniert und um einen eleganten Betonanbau erweitert. Die preisgekrönte Architektur besticht durch ihren behutsamen Umgang mit der historischen Bausubstanz und dem geschickten Spiel von Alt und Neu.

In seinen großzügigen und lichtdurchfluteten Räumen präsentiert das Museum Art.Plus in einer jährlich wechselnden großen Ausstellung ausgesuchte Positionen internationaler zeitgenössischer Kunst, besonders aus dem Bereich Skulptur. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf Werken deutscher, italienischer und britischer Künstler. Der 2-RAUM im Obergeschoss ist dem Schaffen bedeutender regionaler Künstler gewidmet. Die Auswahl der ausstellenden Künstler sowie der Exponate erfolgt nach ähnlichen Kriterien, wie sie ein Oldtimerliebhaber an seinen Klassiker stellt. Gesucht wird das Besondere, nicht das Alltägliche. Entscheidend sind Idee, Form, Technik und handwerkliche Qualität der Ausführung, die sich zu einem stimmigen Gesamtbild addieren und den Objekten einen Reiz verleihen, der sie über andere erhebt.

In der aktuellen Ausstellung „between“ stehen mit Michael Danner, Sebastian Kuhn und Gert Riel drei Bildhauer im Mittelpunkt, die sich in ihren Skulpturen, Wandobjekten und raumfüllenden Installationen auf verschiedenste Weise mit Spannung und Gleichgewicht beschäftigen. Dabei unterscheiden sich die Künstler nicht nur in Bezug auf ihre Arbeitsweisen, sondern auch in den verwendeten Materialien, die von Metall, Stein und Gummi über Acrylglas bis hin zu scheinbar banalen Alltagsgegenständen reichen.

Auch abseits der Paul Pietsch Classic lohnt sich ein Besuch im Museum Art.Plus.

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