Pontiac Trans Sport, Seitenansicht Hardy Mutschler
Pontiac Trans Sport, Heckansicht
Pontiac Trans Sport, Motor
Pontiac Trans Sport, Cockpit
Pontiac Trans Sport, Bedienelemente 7 Bilder

Pontiac Trans Sport in der Kaufberatung

Unterm Kunststoff rostet's gerne

Der hypermodern gestylte Pontiac Trans Sport ist das markanteste US-Car aus den Neunzigern. Günstige Preise, erprobte Großserien-Technik und eine informative Internet-Community halten die Kauf-Risiken in engen Grenzen.

Karosserie-Check

Auf den ersten Blick sind alle angebotenen Pontiac Trans Sport dank Kunststoff-Karosserie frei von Rost. Dafür sind die Stoßstangen fast immer von Parkremplern gezeichnet. Lästig: Der Öffnungsbügel am Heckklappenschloss ist häufig abgebrochen.

Unter den oft nur schwer demontierbaren Plastik-Panelen lauert an einigen Stellen der Rost: Radkästen hinten (von innen zu prüfen), Radkästen vorn (vom Motorraum aus zu prüfen), Endspitzen hinten und Wagenheberaufnahmen vorn. Sitze und Polstermaterial des Pontiac Trans Sport sind vergleichsweise von guter Qualität, leiden jedoch oft unter Verschmutzung, besonders bei den hellgrauen Interieurs. Im Innenraum sollten auch die zahlreichen Ablagen mit ihren Deckeln und sonstige Verkleidungen auf Risse und Schäden überprüft werden.

Technik-Check

In der deutschen Pontiac Trans Sport-Szene haben die 2,3-Liter-Vierzylinder-Motoren mit 137 PS keinen guten Ruf (Zylinderkopfdichtung). Der 3,1-Liter-V6 mit 120 PS gilt als robust, aber träge. Er wurde nur mit einer Dreigang-Automatik geliefert.

Erste Wahl für den Pontiac Trans Sport ist daher der 3,8-Liter-V6 mit Viergang-Automatik, der mechanisch keine Probleme macht. Nur die Steuer-Elektronik für das Motor-Management spielt gelegentlich verrückt und muss ersetzt werden. Auch die Nebenaggregate wie Anlasser und Lichtmaschine muss man zu den Verschleißteilen zählen, die nach 100.000 Kilometer den Geist aufgeben. Am Fahrwerk neigen die Stoßdämpfer und die Domlager der Vorderrad-Aufhängungen zu Abnutzung.

Preise

Pontiac Trans Sport in Zustand 2 kosten etwa 4.600 Euro, mäßige Autos sind schon für unter 1.000 Euro zu haben.

Bei Einführung 1996 (Pontiac Trans Sport 3.8 V6 )
57.985 Mark

Ersatzteile

Große Opel-Händler, die einst den Pontiac-Van verkauft haben, wollen in der Regel mit US-Cars nichts mehr zu tun haben. Freie US-Werkstätten und Internet-Versender wie www.kts.de und www.mnf.de können dagegen Ersatzteile dank austauschbarer Großserien-Technik meist günstig bestellen. Für den Karosseriebereich stehen auch viele Gebrauchtteile aus Schlachtfahrzeugen zur Verfügung.

Schwachpunkte

  1. Zylinderkopfdichtung
  2. Motor-Steuer-Elektronik
  3. Anlasser, Lichtmaschine
  4. Federbein-Domlager
  5. Stoßdämpfer
  6. Rost Wagenheberaufnahmen
  7. Rost in den Radhäusern
  8. Rost Endpitzen hinten
  9. Schwergänge Schiebetür
  10. Rangierschäden
Pontiac Trans Sport, Schwachstellen, Igelbild

Wertungen

Alltagstauglichkeit
Ersatzteillage
Reparaturfreundlichkeit
Unterhaltskosten
Verfügbarkeit
Nachfrage

Fazit

Der hypermodern gestylte Pontiac Trans Sport ist das markanteste US-Car aus den Neunzigern. Günstige Preise, erprobte Großserien-Technik und eine informative Internet-Community halten die Kauf-Risiken in engen Grenzen.

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