Supersportwagen Vector M12 Lamborghini V12 Auktion Barrett-Jackson
Supersportwagen Vector M12 Lamborghini V12 Auktion
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Supersportwagen Vector M12 Lamborghini V12 Auktion 15 Bilder

Seltener Vector M12 mit Lamborghini-V12 wird versteigert

Vector M12 mit Lamborghini-V12 wird versteigert Supersportwagen mit Seltenheitswert

Bei Barrett-Jackson wird ein extrem seltener Sportwagen versteigert. Der Vector M12 wurde nur 14 Mal gebaut, dieser gehörte dem Prinzen von Brunei.

Die Geschichte des amerikanischen Sportwagen-Herstellers Vector liest sich etwas windig und nicht besonders glorreich. Finanzielle Probleme, nicht eingehaltene Versprechen, technische Mängel aber gleichzeitig auch Filmauftritte, und ein mystischer Hauch des Geheimnisvollen umwehen die Kleinserien-Marke. Das Auktionshaus Barrett-Jackson ermöglicht es nun einem interessierten und betuchten Kunden, in diesen leicht verruchten Sportwagen-Kreis einzutreten. Im Angebot: Ein Vector M12 von 1999, über den Motorjournalist Jeremy Clarkson einst sagte, es sei sehr wahrscheinlich das schlechteste Auto der Welt. Dabei bezog er sich insbesondere auf das Fahrwerk, die Lenkung und die Bremsen.

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Barrett-Jackson
Das vermutlich schlechteste Auto der Welt? Fällt bei dieser spektakulären Optik schwer zu glauben.

Rein optisch fällt es schwer der britischen TV-Legende zu glauben. Das angebotene Exemplar stammt aus dem Fuhrpark des Prinzen von Brunei und befindet sich quasi im Neuwagen-Zustand. Noch keine 3.500 Kilometer hat der von Lamborghini zugelieferte V12 aus dem Diablo abgespult. Den Vortrieb der 5,7-Liter-Maschine mit 499 PS sortiert ein manuelles Fünfgang-Getriebe, in 4,5 Sekunden geht es von null auf hundert und weiter bis 306 km/h. Klingt an und für sich nicht übel, oder?

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Gebrauchtwagen

Mutterkonzern Megatech

An die Performance eines Lamborghini Diablo reicht jene des Vector dennoch nicht heran. Das italienische Original marschiert fixer auf 100 km/h (4,1 Sekunden) und kann eine höhere Vmax (325 km/h) vorweisen. Was dem M12 dagegen keiner nehmen kann, ist sein Seltenheitswert, denn er wurde nur 14 Mal in der Zeit von 1995 bis 1999 gebaut. Weil Vector zu dieser Zeit der indonesischen Mutter-Firma Megatech gehörte, gelangten die Amerikaner übrigens auch an den Lambo-Motor. Denn 1994 hatte Megatech die italienische Traditionsmarke für 40 Millionen Dollar gekauft. Funfact am Rande: Für den Verkauf an Audi im Jahr 1998 erhielt Megatech 110 Millionen Dollar.

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Barrett-Jackson
Im Innenraum dient Lippenstift-Rot als Kontrastfarbe zum nachtschwarzen Exterieur.

Wer auch immer den Zuschlag für den hier angebotenen Vector M12 erhält, der kauft sich nicht nur den vermeintlich schlechtesten Sportwagen der Welt, sondern ein Stück Sportwagen-Geschichte, die jede Menge Anekdoten aus den 1990er-Jahren bereithält. Zumal: Für den einen oder anderen spektakulären Auftritt dürfte die nachtschwarze Flunder mit Lippenstift-rotem Interieur durchaus gut sein. Nicht umsonst stand dieses Exemplar bereits als Exponat in mehreren Museum, darunter auch im prominenten Petersen Automotive Museum in Los Angeles.

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Flügeltüren, Zwölfzylinder, Heckspoiler, flacher Aufbau – der Vector M12 hat auf den ersten Blick alles, was ein waschechtes 90er-Supercar braucht. Noch dazu befindet er sich quasi im Neuwagen-Zustand. Fast spannender als die Leistungsdaten ist aber die Geschichte des Autos und der Marke dahinter.

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