Konzeptfahrzeug, Stout Scarab High Museum of Art, Atlanta
Stout Scarab
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Stout Scarab: erster Minivan der Welt

Stout Scarab Erster Minivan der Welt

Inhalt von

Den Scarab baute Stout nur sechs oder neun Mal – je nach Quelle. Er gilt als erster Minivan der Welt und wird nun bei einem Concours d'Elegance präsentiert.

Der Renault Espce gilt als erster in Serie gebauter Minivan, Matra als Erfinder des Konzepts. Doch Stout hat schon 1936 ein Auto mit Monospace-Karosserie und variablem Innenraum gebaut. Ausgedacht hat sich das Auto William B. Stout, ein Auto- und Luftfahrtingenieur und Journalist. Gebaut wurden die Modelle in Dearborn, USA und je nach Quelle entstanden sechs oder neun Stück. Ein Erfolg war der Scarab auch wegen seines hohen Preises von 5.000 US-Dollar nicht – das entspräche heute einem Preis von 100.000 Dollar (umgerechnet rund 90.000 Euro).

Prominente Besitzer

Stout Scarab
Michael Furman

Gekauft haben das Auto Industrielle wie Kaugummi-Produzent William K. Wrigley, Willard Dow von Dow Chemical, der Reifenfabrikant Harvey Firestone oder Robert Stranahan von Champion. Ein Auto soll der Chefredakteur von Le Temps in Paris gefahren haben. Dieses Auto wurde 1950 verkauft und kam zurück in die USA. Das Auto, das vom 6. bis 8. September während des Concours d’Elegance Hampton Court Place in Großbritannien zu sehen sein wird, stand eine Zeitlang in einem Museum in Reims. Es soll während des Zweiten Weltkrieges bei einem Treffen zwischen Eisenhower und De Gaulle eine Rolle gespielt haben. In den 1950er-Jahren tourte dann ein Zirkusdirektor mit dem Scarab durch Europa und transportierte darin seine Affen. Später gehörte das Auto einem französischen Industridesigner.

Langer Radstand, variabler Innenraum

Der Scarab hatte, anders als damals üblich, keinen Leiterrahmen. Ein Rohrrahmen trägt die Karosserie aus Aluminiumblechen, die Räder sind einzeln aufgehängt. Weil die Räder weit außen sitzen, ist der Radstand sehr lang: 3,42 Meter stehen die Achsen auseinander. Dazwischen befindet sich ein geräumiger, variabler Innenraum mit sechs Sitzplätzen. Der Fahrersitz ist fest, alle anderen Sitzplätze sind variabel. Auch ein Kartentisch kann ausgeklappt werden. Der Motor, ein Flathead-V8 von Ford, sitzt im Heck und treibt über ein 3-Gang-Getriebe die hintere Pendelachse an. Das Getriebe ist vor dem Motor montiert, eine Welle überträgt die Kraft an die Achse. Das Getriebe ist eine Eigenkonstruktion von Stout. Benannt ist das Auto nach dem Skarabäus, einem Käfer, der in Ägypten als Symbol der Sonne galt.

Fazit

Der Stout Scarab kam schon 30 Jahre vor dem Renault Espace auf den Markt, ging aber im Gegensatz zu diesem nie in Großserie; zu teuer und ungewöhnlich war das Auto damals. Faszinierend ist der Art-Deco-Minivan bis heute.

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