Foto: McKlein

Akropolis Adieu

Nach 50 Jahren bleibt von der Akropolis-Rallye nurmehr der Name. Der sechste WM-Lauf wird erstmals seit einem halben Jahrhundert ohne die Akropolis stattfinden.

Um Streckenkilometer und Kosten zu sparen hat sich der Veranstalter der Rallye Akropolis bei der 51. Ausgabe des griechischen Klassikers entschlossen, den zeremoniellen Start am Panthenon zu Füßen der Akropolis in Athen abzublasen. Stattdessen fahren die Teilnehmer in Lamia über die Startrampe. In der Kleinstadt, drei Autostunden nördlich von Athen ist auch das Rallyezentrum.

Die Startprozedur in Athen gab der Rallye ursprünglich nicht nur ihren Namen, sie war auch ein beliebtes Film- und Fotomotiv. Bei den Teams war die Tour vom Serviceplatz nach Athen nicht gerade wohl gelitten. Viele transportierten ihre Rallye-Autos auf dem Anhänger in die Hauptstadt und quälten sich nach dem Start durch den Athener Stadtverkehr zurück nach Norden. Das neue 2+3-System mit zwei Trainings- und drei Rallye-Tagen lässt den Veranstaltern keine Zeit mehr für solche Ausflüge.

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