Auriol kehrt zurück

Foto: McKlein

Nach einem Jahr Pause kehrt Didier Auriol in die Rallye-WM zurück. Der Weltmeister von 1994 fährt in der kommenden Saison sporadisch beim französischen Bozian-Team, wo er den Platz des zum Ford-Werksteam aufgestiegenen Henning Solberg übernimmt.

Seit der Rallye Großbritannien 2003 ist Didier Auriol keine WM-Rallye mehr gefahren. Damals schob ihn Skoda trotz gültigen Vertrags aufs Altenteil. Doch freiwillig will Auriol nicht in den Ruhestand gehen. Bei der Rallye Monte Carlo startet der Weltmeister von 1994 in einem Peugeot 206 WRC des Bozian-Teams. Weitere Einsätze sind geplant, aber noch nicht finanziert.

So kehrt Auriol ausgerechnet in das Auto zurück, das für ihn 2002 den Karriereknick bedeutete. Wegen Differenzen mit Sportchef Corrado Provera und Chefingenieur Michel Nandan flog der Südfranzose aus dem Peugeot-Werksvertrag. Teampartner in einem zweiten Bozian-Peugeot wird bei der Monte der Spanier Xavier Pons, der mit zwei Siegen in der Produktionswagen-WM 2004 auf sich aufmerksam machte.

Solberg statt Kresta in Schweden

Auriol nimmt bei Bozian den Platz von Henning Solberg ein. Der ältere Bruder von Vize-Weltmeister Petter Solberg rückt ab der Schweden-Rallye ins Ford-Werksteam auf. Es ist wie für seine Teamkollegen Toni Gardemeister, Roman Kresta und Anthony Warmbold das erste Mal, dass der Norweger in einem konkurrenzfähigen Auto sitzt. Solberg soll eventuell in Schweden statt Kresta in der Marken-Wertung für Ford nominiert werden. Im Laufe der Saison soll Solberg zudem sechs Schotter-Rallyes im Ford Focus WRC bestreiten.

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