Bilder Rallye-Autos für 2018

Neue WRC-Renner erstmals in Action

Toyota Yaris WRC - Rallye Monte Carlo 2018 Foto: Toyota 40 Bilder

Vier siegfähige Hersteller, elf siegfähige Fahrer: Die neue Rallye-Saison verspricht noch mehr Spannung als die abgelaufene. Wir stellen die Teams vor und zeigen die ersten Action-Bilder aus Monte Carlo.

Die Rallye-WM ist traditionell die erste große internationale Rennserie, die schon im Januar in die neue Saison startet. Beim Klassiker in Monte Carlo werden M-Sport Ford, Hyundai, Toyota und Citroën am Wochenende erstmals die Karten aufdecken müssen. Vor dem Start ins neue WRC-Jahr verraten wir, was sich über den Winter bei den Kontrahenten getan hat und zeigen in der Galerie die ersten Bilder vom Shakedown der neuen WRC-Generation.

M-Sport Ford

M-Sport Ford Fiesta WRC - Rallye Monte Carlo 2018 Foto: M-Sport
Ogier ist 2018 wieder der Gejagte. Der Titelverteidiger erwartet noch mehr Gegenwehr als im Vorjahr.

Ob es dem Team passt oder nicht: Wer Sébastien Ogier unter Vertrag hat, ist Favorit. Ford hat nach fünf Jahren Untätigkeit endlich ein Zeichen gesetzt und hilft offiziell bei Entwicklung und Testarbeit. Ogier erwartet vom Fiesta weniger Gutmütigkeit, sondern agilere Reaktionen. Die Frage ist, ob die neue Nummer zwei Elfyn Evans mit einer spitzeren Charakteristik klarkommt. Nach dem Rückzug von Reifensponsor DMack war die Finanzierung des dritten Autos zum Jahreswechsel noch unklar. Mit Teemu Suninen stünde ein viel versprechender Kandidat parat, der 30-Jährige Eric Camilli muss seine Klasse erst noch beweisen.

Hyundai

Dass man trotz des schnellsten Autos und des schnellsten Fahrers 2017 titellos blieb, führt die Teamleitung in Alzenau auf Dani Sordo und Hayden Paddon zurück, die deutlich unter den Erwartungen blieben. Folglich müssen sie 2018 mit einer halben Saison vorlieb nehmen. Neben dem mit vier Siegen und 56 Bestzeiten am Ende überzeugenden Vizeweltmeister Thierry Neuville könnte Andreas Mikkelsen zur Schlüsselfigur werden. Der Norweger ist siegfähig, aber auch ein regelmäßiger Punktelieferant. Hyundai hat die stärkste Truppe der WM – aber das war auf dem Papier schon 2017 so.

Toyota

Toyota Yaris WRC - Rallye Monte Carlo 2018 Foto: Toyota
Der Toyota Yaris WRC ist aerodynamisch das extremste Auto im Feld.

Von der Besetzung her muss die Konkurrenz ein Auge auf Toyota haben. Neben dem im Vorjahr überzeugenden Jari-Matti Latvala ist Neuzugang Ott Tänak 2017 zum Siegfahrer gereift. Als Testfahrer hat der Este dank seiner Zeit neben Ogier viel dazugelernt. Latvala geht gegen den Neuzugang schon in leichte Abwehrstellung. Dabei sollten beide ein Auge auf die vermeintliche Nummer drei haben: Esapekka Lappi ist frei von jeglichen Selbstzweifeln. Wer ihn bei den Monte-Tests mit größter Leichtigkeit und Eleganz über den Schnee toben sah, dürfte gewarnt sein. Viel wird aber auf dem Weg zum Titel davon abhängen, ob Teamchef Tommi Mäkinen in Sachen Personalwechsel mehr Ruhe ins Team bringen kann als 2017 und ob die Modifikationen am Yaris zünden.

Citroën

Kein Team hat technisch so viel aufzuholen wie Citroën, trotzdem agieren die Franzosen weiter mit Halbgas. Das Testkontingent von 55 Tagen hat man 2017 nicht ausgeschöpft, der neue Technikchef Christophe Besse musste einige Weiterentwicklungen mangels Geld, Personal und Zeit in die neue Saison verschieben. Und kurz vor Saisonbeginn wurde auch noch der Abgang von Teamchef Yves Matton verkündet. Er wurde durch Pierre Budar ersetzt.

Obwohl Kris Meeke und Craig Breen im Vorjahr nicht voll überzeugen konnten, setzen die Verantwortlichen weiter auf die beiden Iren, nicht zuletzt weil die laut verkündete Offerte an Champion Ogier ebenso halb gar war wie der restliche Auftritt. Daran ändert auch die neue Saison nichts. Obwohl drei Autos für die Marken-WM nominiert werden können, tritt Citroën – abgesehen von einer Handvoll Auftritte für den Sponsor Khalid Al Qassimi – nur mit zwei Rallyeautos an.

Als Heilsbringer wird der Rückkehrer Sébastien Loeb gefeiert, aber der Rekordweltmeister ist mittlerweile 43, hat seit drei Jahren keinen WM-Lauf mehr bestritten und tritt nur dreimal an. So ist auch vom Titel keine Rede. Matton hat wie 2017 nur einzelne Siege als Ziel ausgegeben.

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