Colin McRae

"Schließe nichts aus"

Foto: McKlein 93 Bilder

Ex-Weltmeister Colin McRae fühlt sich nach 18 Monaten Rallye-Pause ein bisschen eingerostet, ist aber für sein Comeback in Wales optimistisch.

"Das ist die Sahne auf dem Kuchen, dass ich ausgerechnet in Großbritannien zurückkomme. Das war immer eine besondere Rallye für mich", sagt Colin McRae zu seiner Rückkehr in die Rallye-Weltmeisterschaft. Das Engagement im Skoda-Werksteam war für den Schotten die logische Wahl: "Ich bin schon seit einer Weile mit Skoda in Gesprächen", sagt McRae, der beim britischen WM-Lauf vom 15. bis 18. August sein Weltmeisterschafts-Comeback gibt.

Was seine Ziele betrifft, flachst McRae: "Natürlich erwarte ich einen Sieg." Ernsthaft redet er lediglich davon, das bestmögliche Resultat für sich und das Team herauszuholen. Die vorsichtige Aussage ist begründet. Obwohl McRae nach einem Test in Spanien im Vorjahr betont, der Fabia habe großes Potenzial, so ist ihm nicht entgangen, dass 2005 noch kein einziges Mal ein Skoda unter die besten Acht bei einem WM-Lauf kam.

Colin McRae: "Möglichst schnell ins Auto"

Zunächst will sich McRae möglichst gut vorbereiten: "Am wichtigsten ist, das Auto möglichst schnell zu bekommen und auf meine Bedürfnisse abzustimmen. Ich muss mich wieder richtig fit machen und sehen, dass ich genug Zeit im Auto verbringe, um beim Start sofort das Tempo mitgehen zu können. Im Moment fühle ich mich noch ein bisschen eingerostet."

Beifahrer Nicky Grist kann seine Rückkehr ebenfalls kaum erwarten. Für den Waliser, derr sich seit der Trennung von McRae seit 2004 als TV-Kommentator durchschlägt, ist der WM-Lauf in Cardiff ein echtes Heimspiel. "Ich treffe dort meine Familie, Freunde, und eine Menge Leute, die Colin und mich über viele Jahre unterstützt haben. Es war faszinierend, wie viele Leute schon ein paar Stunden nach der Nachricht angerufen haben, um zu sagen, dass sie kommen, um sich das anzusehen."

Colin McRae: "Konzentriere mich auf diese Veranstaltung"

McRae betont, dass es sich bei dem Skoda-Deal vorerst um eine einmalige Angelegenheit handelt. Doch weitere WM-Einsätze schließt der Schotte nicht aus: "Ich konzentriere mich vorerst auf diese Veranstaltung, aber für die Zukunft schließe ich nichts aus."

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