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Dakar

Risiko Mauretanien

Das französische Außenministerium hat die Organisatoren der Rallye Dakar vor Übergriffen durch Terroristen in Mauretanien gewarnt. An Heiligabend waren vier französische Touristen erschossen worden. Drei Tage später wurden im Norden Mauretaniens drei Soldaten getötet.

"Die Rallye-Organisation wurde von uns über das hohe Risiko in Mauretanien informiert. Das Ministerium hat allen Franzosen von einer Reise nach Mauretanien dringend abgeraten. Was für die französische Bevölkerung gilt, gilt auch für die Organisation der Rallye Dakar", erklärte Regierungssprecher Laurent Wauquiez am Donnerstagabend vor Journalisten.

Keine Verlegung der Strecke

Rallye-Leiter Etienne Lavigne, der nach einer Besprechung mit den mauretanischen Behörden am 27. Dezember "grünes Licht" für den zentralen Schauplatz Mauretanien mit acht der 15 Etappen gegeben hatte, hielt sich bedeckt. "Im Augenblick wird es hierzu von uns keine Erklärung geben", sagte Lavigne, der die Entsendung von 3.000 privaten Sicherheitskräften nach Mauretanien als ausreichend erachtet.

Er geht davon aus, dass die 30. Auflage des Marathon-Klassikers nach dem Start am Samstag in Lissabon wie geplant auch in den Sanddünen der mauretanischen Sahara ohne Probleme durchgeführt werden kann.

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