Freispruch für Peugeot und Märtin

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Ein Untersuchungsgericht hat den Tod von Michael Park bei der Rallye Großbritannien als tragischen Unfall deklariert. Für Arbeitgeber Peugeot und Chauffeur Markko Märtin hat der Fall damit keine weiteren Konsequenzen.

Der Untersuchungsrichter kam zu dem Schluss, dass für den Tod des Engländers Michael Park keine weiteren Personen zur Verantwortung gezogen werden müssen. Er wertet den Vorfall bei der Großbritannien-Rallye als Verkehrsunfall. Ein absichtliches Verschulden seitens des Fahrers Markko Märtin konnte ebensowenig festgestellt werden, wie ein technischer Defekt am Peugeot 307 WRC. Der Untersuchungsrichter führte in seinem Abschlussbericht an, dass ein solcher Unfall ein akzeptierter Teil des Berufs Rallyefahrer ist.

Park starb am 17. September, als Fahrer Markko bei hohem Tempo von der Strecke abkam und der Peugeot seitlich gegen einen Baum prallte. Laut Untersuchungsbericht war Michael Park sofort tot. Als Todesursache wurden mehrere schwere innere Verletungen angegeben. Die Ärzte waren nach fünf Minuten am Unfallort und versuchten 40 Minuten, den Patienten zu reanimieren.

Markko Märtin: "Konnte nichts tun"

Markko Märtin äußerte sich in der "South Wales Evening Post" erstmals zu dem Unfall. "Es war eigentlich keine besondere Situation. Es war eine schnelle Passage, und alles, an was ich mich erinnern kann ist, dass wir von der Straße flogen. Als das Auto die Strecke verließ, konnte ich nicht mehr viel tun. Die Bäume standen zu nah an der Straße."

Märtin pausierte nach dem Unfall für den Rest der Saison. Der Este will aber seine Karriere fortsetzen. Er ist auf der Suche nach einem Cockpit und nach einem neuen Beifahrer.

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