Fünf Hersteller in der Rallye-WM 2006

Foto: McKlein

Auf der von der Sporthoheit FIA herausgegebenen Liste der eingeschriebenen Hersteller finden sich für die Rallye-Saison 2006 sechs Teams mit zwölf Autos von fünf Marken.

Die Weltmeisterschaft im Schönfärben 2006 ist schon vor Jahresanbruch vergeben und geht an die Sporthoheit FIA. Trotz des Rückzuges von Mitsubishi und Skoda gibt sich Rallye-Kommissionspräsident Jacques Regis gibt sich hoch zufrieden mit der Einschreibungsliste für die Rallye-WM 2006. "Wenn man sich anschaut, wie der Begriff Hersteller in den FIA-Regeln definiert ist, wird man feststellen, dass sechs Hersteller ein Team in der WM 2006 angemeldet haben", sagt der Franzose.

Neben den reinrassigen Werksteams von Ford und Subaru schickt erwartungsgemäß auch Citroën mit dem Kronos-Teams zwei Autos zu allen 16 Läufen in die M1-Herstellerwertung. Dort sind alle Teams gemeldet, die sämtliche 16 Läufe mit zwei Autos bestreiten, welche nach dem technischen Reglement 2006 (ohne aktive Differenziale) aufgebaut sind.

Nur ein Werksingenieur für Loeb?

Teilnehmer, die in den vergangenen fünf Jahren unter den besten Sechs der WM-Tabelle standen, müssen ohnehin nach den M1-Regeln fahren. Dazu zählt auch Kronos-Speerspitze Sébastien Loeb. Angeblich will Citroën nur einen Werksingenieur für seinen Superstar abstellen, dennoch muss das Kronos-Engagement als Semi-Werkseinsatz gesehen werden.

In der M2-Herstellerwertung finden sich mit zwei Autos des OMV-Peugeot-Teams Norwegen und der Red Bull-Skoda-Mannschaft zwei weitere Hersteller. Wie angekündigt bringt Ford-Teamchef Malcolm Wilson zwei Focus WRC der 2005er Konfiguration an den Start - am Steuer eines Autos sein Sohn Matthew. In der M2-Wertung muss ein Team mindestens zehn Läufe bestreiten, um punktberechtigt zu sein.

Jacques Regis: "Starterfeld wie 2005"

Wenn Jacques Regis alle zusammenzählt, kommt er zu dem Schluss: "Obwohl die Fahrerriege noch nicht komplett ist, findet sich mit Sébastien Loeb, Marcus Grönholm und Petter Solberg die Elite auf der Liste. Mit fünf Herstellern ist das Starterfeld eigentlich genauso stark wie 2005. " Was der oberste Rallye-Funktionär der FIA nicht erwähnt: Erst die Regelpolitik der FIA brachte einige Hersteller durch die hohe Anzahl der WM-Läufe und damit wachsenden Kosten auf den Gedanken auszusteigen.

2006 hofft man auf Kostensenkung und will so die Serie für neue Hersteller attraktiv machen. Citroën hat seine Rückkehr 2007 bereits beschlossen, Hyundai plant ebenfalls den Wiedereinstieg 2007. Suzuki überlegt noch, Mitsubishi und Skoda wollen die Szene weiter beobachten und eventuell später den Rückzug vom Rückzug vorbereiten.

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