Foto: McKlein

Grönholm vermisst den Wettbewerb

Nach seinem Rückzug vom Rallyesport ist es zuletzt etwas still um Marcus Grönholm geworden. Offenbar zu still: Wie der zweifache Weltmeister nun zugab, vermisst er doch den Kampf auf der Strecke.

Als Ablenkung jagte der Finne Anfang März einen Rallycross Ford Fiesta mit 500 PS zu Testzwecken durch die schwedischen Wälder. Das heizte natürlich die Spekulationen über einen Rücktritt vom Rücktritt an. Doch Grönholm will nicht mehr regelmäßig in einer Rennserie starten, weder in der WRC noch im Rallyecross-Bereich.

Nur mal zwischendurch

"Es wäre vielleicht ganz nett, mal wieder ein Rennen zu bestreiten", sagte der schlaksige Finne. "Aber den Gedanken, wieder an elf  Rennwochenenden anzutreten, mag ich nicht." In seiner Freizeit hatte "Magic Marcus" zuletzt dem norwegischen Nachwuchstalent Andres Mikkelsen ein paar Nachhilfestunden gegeben.

"Ich arbeite nicht mehr am Wochenende, aber ich vermisse schon ein wenig das Gefühl des Wettbewerbs", gab Grönholm zu. Somit wären die direkten Zweikämpfe mit Kontrahenten beim Rallyecross eigentlich der perfekte Weg, um den Abschied vom Motorsport noch etwas hinauszuzögern. Der 40-Jährige will es sich nach eigener Aussage zumindest noch einmal überlegen, vielleicht doch an den Veranstaltungen in Schweden oder Norwegen teilzunehmen.

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